Moskau (dpa/nd). Angesichts geplanter Transporte von Atommüll über tausende Kilometer durch Russland haben Umweltschützer vor einem »Tschernobyl auf Rädern« gewarnt. Der Staatskonzern Rosatom wolle bis 2025 insgesamt 22 000 Tonnen verbrauchten Atombrennstoff mit Zügen von einem Kernkraftwerk bei St. Petersburg zu einem neuen Lager in Sibirien schicken, teilte die Organisation Ecodefense am Montag mit. Die etwa 300 Transporte gefährdeten auch 15 Großstädte entlang der Strecke.
Aktuelle Ausgabe: 22.05.2012
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