Die Bürgerrevolution in Ecuador feiert Geburtstag. Fünf Jahre ist es nun her, dass Rafael Correa die Präsidentschaft mit dem Ziel einer grundlegenden Erneuerung der politischen und wirtschaftlichen Strukturen des Landes übernahm. Was die Politik angeht, ist das geglückt: Die traditionellen politischen Parteien sind samt ihrem Konzept von formaler Demokratie in den Hintergrund gerückt, stattdessen dominiert Correas Bewegung Movimiento PAÍS die politische Szenerie fast uneingeschränkt. Inzwischen in einem Maße, die einigen einstigen Correa-Unterstützern wie Alberto Acosta, der einst die Verfassunggebende Versammlung (VV) leitete, zu weit geht, weil die Dominanz Raum für Diskussion und Kritik verschlösse. Über Acostas Anspruch, in der VV möglichst alles mit allen zu diskutieren, kam es schon 2008 zum Bruch zwischen Acosta und Correa. Die nach Acostas Rückzug verabschiedete Verfassung ist das Kernstück der Bürgerrevolution, an der sie sich messen lassen muss. Sie schreibt unter anderem das Recht auf »Sumak Kawsay« fest, was auf Quechua in etwa »gutes Leben« heißt und ein der indigenen Tradition verpflichtetes, ganzheitliches Entwicklungskonzept darstellt.
Der Weg dahin ist eingeschlagen. Ecuador hat in den vergangenen fünf Jahren viel auf den Weg gebracht, auch international mit seinen Vorschlägen zu einer neuen internationalen Finanzarchitektur rund um die Bank des Südens und der Yasuní-Initiative, die gegen Entschädigung die Nichtausbeutung des Erdöls im Yasuní-Nationalpark vorsieht.
Die Transformation der heimischen Ökonomie hin zu ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit wird indes durch den enormen Druck einer sozialen Schuld gegenüber den Armen erschwert. Dieses konfliktive Potenzial zu entschärfen, bedarf es Raum zu Diskussion und Kompromissen mit sozialen Bewegungen. Correa bleibt gefordert.
Was die "linken" Leser heute in Suedamerika lesen - vom Internet online der KP Brasiliens "Portal Vermelho" ein Artikel der kubanischen Agentur "Prensa Latina". ---"Correa sagt, dass nichts die Buerger-Revolution zurueck halten kann. Wir erleben eine Wende zu einem neuen Vaterland. Ich bin dort wo mich das Vaterland braucht". Correa "bedauerte", dass Abgeordnete welche mit den Farben der Revolution gewaehlt wurden, dann spaeter im Kongress "zu mieten" sind. Correa warnte: "Die Kraetivitaet und Boesheit des innerpolitischen Feindes soll nicht unterschaetzt werden!"
Ein schoener Bericht. Wird hier empfohlen, dass Correa mehr mit den Gutmenschen der Heinrich Boell Stiftung "kooperieren" soll und "ihrem Mann" in Ecuador, den "Bundesverdienstkreuztraeger" Alberto Acosta ? Wie hat er sich "verdienlich" gemacht fuer die BRD welche den Auftrag hat die NATO "in den Suedatlantik zu erweitern", und ist das nicht die Stiftung der "Gruenen" Partei der BRD, welche damals mit der SPD den geopolitischen "Blitzkrieg" zum Zusammenbruch Yugoslawiens gefordert hatte, wie auch dieses Jahr, die NATO "Hilfe" in Lybien ? Das nationalistische Militaer in Suedamerika, heute in der Verbindung der UNASUR (Gemeinschaft der Nationen Suedamerikas), weiss ganz genau ueber die Rolle der BRD und der damaligen SPD-Gruene "Initiative" zur Zerschmetterung Yugoslawiens (auf im Interesse des Vatikans, re: Kroatien). Die "Gruenen" werden auch heute in Suedamerika als "Partner" der NATO-Interessen beobachtet,nicht nur vom Militaer, sondern von den Linken! Die "Gruene" Partei der BRD ist besonders aggressiv in Brasilien, und steht in "Verbindung" mit der interessanten Marina de Silva welche von den Gegnern der unabhaenigen Entwicklung gewaehlt wurde, und wahrscheinlich fuer zukuenftige Aufgaben von NATO-EU bereit steht. (Das ist die Meinung welche in der Presse der Linken und auch des Militaers erscheint!). ---Anderseits, ist der Rat in diesen obigen Artikel richtig: "Dieses konfliktives Potenzial zu entschaerfen, bedarf es Raum zur Diskussion um Kompromissen mit sozialen Bewegungen!" Das Problem gewisser "Sozialer Bewegungen" welche von USA, der NATO-EU und dem Vatikan in Lateinamerika "geholfen" werden, ist das Ziel die politische Unabhaengigkeit zu verkleinern - nicht das Land zu entwickeln oder dem "Volks" zu helfen. Deshalb muss klar festgestellt werden: Ist das eine nationalistische soziale Bewegung OHNE EINFLUSS von USA, NATO-EU, Vatikan, oder eine welche mit USA und NATO-EU "Interessen" kooperiert und mit MEDIEN-PROPAGANDA weltweit "unterstuetzt wird ?
Leute welche das "Bundesverdienstkreuz" bekommen: Heute gestorben, der Informationsminister der faschistischen Franco-Diktatur in Spanien: Manuel Fraga Iribarne. Spaeter gruendete er die extrem-rechte "Partido Popular". Von BRD Praesident Heinrich Luebke - "Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband". Der Correa Gegener in Ecuador und von falsch Informierten in Deutschland immer wieder gelobte - Alberto Acosta bekam das "Bundesverdientskreuz" 1980: Frage fuer was ? "Gemietet" von BRD...?
Er klärt uns darüber auf, wer sie wirklich sind, diese NGO´s und die Vertreter der grün/ökologischen Ideologie. Während uns der Sinn ihres Tuns im heimische Raum hinter einem Gutmenschentum verborgen bleibt, wird er uns an ihrem Wirkwen im anderen Amerika offenbar.
Wer heute Brasilien beobachtet kann keinen Unterschied bemerken zwischen der Meinung von Figuren der konservative Nationalisten (Denis Lerrer Rosenfield, Prof. der Philosophie), des Militaers (Gen. a.D, Augusto Heleno, Direktor Abwehr Amazonia a. D. Gelio Fregapani), ex-Praesident Lula da Silva ( Arbeiterpartei PT), Aldo Rebelo (ex-Fraktionsvorsitzender der KP CPdoB im Bundesabgeordnetenhaus, jetzt Sportsminister fuer die Vorbereitung der Fussballweltchampionship 2014 und Olympiade 2016): Die "fremden" NROs der USA und NATO-EU sind die geopolitischen Agenten der "Adversarios"=Gegner Brasiliens, die Indigenenprobleme sind ein NATIONALES Problem welche unter Brasileiros geloest werden muss - ohne "Druck" und ohne "Einmischung" der alten Kolonialherren in USA und Europa. (Von Asien und Afrika mischt sich niemand in Lateinamerika ein - im Gegenteil - in Asien und Afrika sind die wirklichen "Partner" fuer Lateinamerikas Kampf fuer seine Unabhaengigkeit von USA und NATO-Europa!). Lateinamerika kann als freiwillige "Helfer" von Europa nur verwenden: Aerzte, Zahnaerzte, Krankenpfleger, Techniker, Agronomen. Aber nicht "Ideologen" oder "Soziologen" (weder Marxistisch-Leninistisch, noch Marxistisch-Luxemburgistisch, Konradadenauerisch, Heinrichboellisch, Friedrichebertlisch, Friedrichnaumannisch). Die Stiftungen der BDR Parteien in Brasilien: Friedrich Naumann der BRD Liberalen hilft der Partei der pro-USA Rechten, Friedrich Ebert der SPD erklaert sich zumindest als verbunden mit den Gewerkschaften und der Arbeiterpartei PT Partei Lulas und Dilmas, Heinrich Boell der "Gruenen" unterstuetzt die Gegner der "Mitte-Links-Regierung" und alle agressiven Organisationen und Element welche die Entwicklung Brasiliens laehmen, "Rosalux" der "Linken Partei" erscheint als trotzkistische Schwester der "Heinrich Boell" der "Gruenen", Konrad Adenauer CDU hat die Aufgabe den Brasileiros die NATO aufzuzwingen: Suedamerika soll von der NATO "geschuetzt werden! Kein Segen von BRD!
falls sie eins hätte, wenn sie wüßte, wie ihr Name durch eine Stiftung MISSBRAUCHT wird
Die schlaefrigen "Linken" Lateinamerika-Experten in Deutschland, in ihren "gruenen" Traum haben das oben erklaerte natuerlich nicht bemerkt - (oder wenn gar nicht wirklich "links"... vorsaetzlich verheimlicht)- aber die USA hat das ganz klar erkannt: Im Bezug fuer unabhaengige nationale Entwicklung und geopolitischen Unabhaengigkeit besteht die selbe Meinung in Brasil -von Rechten und Linken (und auch gegenseitiges Lob in den Medien!!!)- fuer die Notwendigkeit der Verteidigung gegen die "fremden NROs" welche die geopolitischen Ziele der USA und NATO EU verfolgen. JETZT PASS GUT AUF: Der Fraktionsvositzende der U.S Republicans im Washington Abgeordnetenhaus BOEHNER - war in Brasilien um zu versichern dass brasilianisches Oel fuer die USA vorhanden ist. BOEHNER (welcher seine Information von der U.S. Botschaft in Brasilien bekommt), sagte zu der "linken" Praesidentin Dilma Rousseff: "In Brasilien gibt es sehr viele Parteien, aber man bemerkt kaum einen Unterschied?" Die Praesidentin laechelte, und ihr Ausenminister Patriota antwortete: " Sogar die heutigen Oppositionpartei PSDB stand mit uns gegen die Militaerdiktatur!" (Als Diplomat sagte er natuerlich nicht: "Sogar die heutige Oppositionspartei PSDB stand mit uns "Linken" gegen die von ihnen in USA unterstuetzte Militaerdiktatur!") Natuerlich weiss der U.S. Republican BOEHNER - von der U.S. Botschaft: Die Brasilianer werden ihre eigenen Oelplatformen im Atlanik explodieren damit die USA und NATO im Fall einer "Intervention" kein Oel erreicht. Brasilien hat einen "assymetrischen" Wiederstand gegen eine "Intervention" der USA und NATO geplant. Die Produktion von Scharfschuetzengewehren beginnt in Brasilien. Auch die Vorbereitungen gegen technologischen Krieg. --- Die "Linke" in BRD bekommt irgendwie nur "gruene" oder "katholische" Information ueber Lateinamerika, oder "Ego-shows" von Akademikern die mal ueber Lateinamerika in Rostock studiert hatten und heute "salonfaehig" wirken wollen...
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
Preis: 120,00 €
Preis: 10,80 €
Werbung:
Werbung: