Bonn (dpa/nd). Laut Bundesrechnungshof gibt es beim Einzug der Steuern große Defizite. Zu viele Steuererklärungen würden einfach durchgewunken - zum Schaden der Staatskasse. So sei etwa die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen in 80 bis 90 Prozent der Fälle gewährt worden, ohne dass die Finanzämter die Voraussetzungen geprüft hätten. Ein Hauptgrund für die Misere sei das zu komplexe Steuerrecht, das zudem ständig geändert werde. Der Rechnungshof übermittelte seinen Prüfbericht am Dienstag dem Bundestag und der Bundesregierung. Die Kontrollbehörde plädiert darin für eine Vereinfachung des Steuerrechts.
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