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Versteckte Kosten

Berlin 21. Januar: »Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie« - Demonstration III

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»Was kostet ein Schnitzel wirk-lich?« So beti- telten wir vor einigen Jahren eine Studie über die versteckten Kosten der Massentierhaltung. Viele Produktionskosten werden gesellschaftlich getragen, etwa die Wasserbelastung mit Nitraten und Pflanzenschutzmitteln oder die Emission von Methan, die den Klimawandel befördert. Wenn alle Kosten in den Preis des Endproduktes eingehen würden, würden sich konventionelle Produktionsweisen stärker verteuern als biologische. Der Unterschied bei den Verbraucherpreisen zwischen diesen beiden Produktionsweisen ergibt sich vor allem auf der Verarbeitungs- und Vertriebsebene. Auf der Erzeugerebene ist der Preisunterschied viel geringer. Das aktuelle Niveau des Fleisch- und Milchkonsums in der EU ist nicht nachhaltig. Eine solche Einpreisung könnte dazu führen, den Verbrauch zu senken und somit nachhaltiger zu machen.

Jesko Hirschfeld ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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