Lange her ist es noch nicht: knapp sechs Jahre. 2006 hatten die in der »G-14«-Gruppe versammelten reichsten Fußballklubs Europas eine geschlossene Champions League gefordert. Immer die gleichen Teams, keine Qualifikation. Zum Glück wurde der Vorstoß von der UEFA abgeschmettert. Das Argument der Langeweile sehen nun selbst die Reichsten ein.
Heute Abend treffen im 249. (!) Clásico der FC Barcelona und Real Madrid aufeinander. Mal wieder. In einer Woche folgt das Rückspiel im spanischen Pokal - die Duelle sechs und sieben in den vergangenen zehn Monaten. Von Jahrhundertspielen kann da wirklich nicht mehr die Rede sein. Sogar Spaniens Nationaltorwart Iker Casillas von Real Madrid gestand kürzlich, dass ein Clásico »eher fade« geworden sei.
Man stelle sich nur vor, was wäre, wenn Real und Barca neben den vier üblichen Duellen in Meisterschaft und Pokal auch noch in Vor-, Zwischen- und K.o.-Runde der Champions League ständig gegeneinander spielten. Dann werden selbst die legendären Arenen Nou Camp und Bernabeu nicht mehr voll.
Aktuelle Ausgabe: 25.05.2012
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