Sprungmarken: Inhalt, Navigation.
Suchen auf neues-deutschland.de:

Erweiterte Suche

Übergangsgeld wird geändert

(AFP). Die Senatskoalition in Berlin will Konsequenzen aus dem Streit um die Übergangsbezüge für den nach elf Amtstagen zurückgetretenen Ex-Senator Michael Braun (CDU) ziehen. Die Fraktionschefs von CDU und SPD, Florian Graf und Raed Saleh, kündigten am Dienstag eine Änderung des Senatorengesetzes an, um die Übergangsbezüge für Senatoren mit kurzer Amtszeit zu beschneiden. Die Zahlung der Gelder solle künftig die Dauer der Amtszeit nicht mehr überschreiten, teilten die Fraktionschefs mit. Die bisherige Regelung sieht eine Bezugsdauer von mindestens sechs Monaten vor. Die maximale Dauer der Zahlungen soll nach der Neuregelung bei zwei Jahren bleiben.

Braun war im Dezember als Justiz- und Verbraucherschutzsenator wegen der Verstrickung in fragwürdige Immobiliengeschäfte zurückgetreten. Ungeachtet seiner kurzen Amtszeit stehen ihm Übergangsgelder in Höhe von rund 50 000 Euro zu. Einen Antrag der Linkspartei, ihm die Zahlungen komplett zu streichen, lehnte das Abgeordnetenhaus in der vergangenen Woche ab.

Dieser Artikel gehört zu folgenden Dossiers:

  • Rot-Schwarze Koalition in Berlin

    Nach zehn Jahren Rot-Rot stolpert Berlins neugewählte Regierung in die neue Legislaturperiode. Erst scheiterten die Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen gleich in der ersten Minute, dann stellte CDU-Mann Michael Braun mit nicht einmal zwei Wochen Amtszeit einen Rekord als "kurzlebigster" Senator auf. Wegen fragwürdigen Immobiliendeals trat der Verbraucherschutzsenator zurück. Mehr

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar schreiben (Login erforderlich)
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Frisch gebloggt
26.05.2012 | Marcus Meier

Sind Frauen die besseren Politiker?

24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

Änderungen in der nd-Community

Alle Blogs

Facebook
Twitter
16. - 17. Juni 2012

nd-Pressefest / Fest der Linken

Wir laden ein zu Musik, regen Markttreiben, zu Polittalks, Lesungen, Diskussionen...
Kristina Schröder Bildungsabo

Um Mithilfe wird gebeten

Bundesministerin Kristina Schröder warnt vor dem linksextremen »nd«. Lesen Sie selbst!
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Werbung:

Werbung:

Sprungmarken: Seitenanfang.