Wien (dpa/nd). Das österreichische Parlament hat die Justizopfer aus der Zeit des sogenannten Austrofaschismus der 30er Jahre rehabilitiert. Damit werden alle politischen Urteile von Gerichten aus der Zeit der Diktatur zwischen 1933 und 1938 aufgehoben. Im Nationalrat, dem Parlament in Wien, stimmten am Mittwoch alle fünf Parteien zu: Sozialdemokraten (SPÖ), Konservative (ÖVP), Grüne und die rechtspopulistischen FPÖ und BZÖ. Rehabilitiert wurden so Menschen, die verurteilt, eingesperrt oder ausgebürgert wurden, weil sie sich für ein demokratisches Österreich einsetzten. Politiker gehen von mehreren zehntausend Opfern aus.
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