Dieter Hanisch, Lübeck 19.01.2012 / Inland

»Die Stadt hat einen Brandfleck«

Gedenken an die Opfer aus Lübecks Hafenstraße

In der Nacht zum 18. Januar vor 16 Jahren brannte das Asylbewerberheim in der Lübecker Hafenstraße, zehn Menschen starben, 38 wurden verletzt. Die Tat wurde bis heute nicht aufgeklärt. In Lübeck wird die Wiederaufnahme des damaligen Verfahrens gefordert.

Der Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in der Lübecker Hafenstraße vor 16 Jahren hat Wunden hinterlassen, die noch immer nicht verheilt sind. Viele Fragen sind offen: Vor allem die nach den Brandstiftern und jene nach der Zukunft des Nigerianers Victor Atoe, dem das dauerhafte Bleiberecht in Deutschland vorenthalten wird. Atoe hatte damals das Inferno im Asylbewerberheim miterlebt und gehörte zu den 38 Verletzten, zehn andere Bewohner starben. Erst in dieser Woche hat der Nigerianer erneut eine vierteljährige Verlängerung seiner Duldung erhalten.

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