René Heilig 20.01.2012 /

Niemand will der EU »ihre« Piraten abnehmen

Deutsche Fregatte beschattet derzeit Seeräubermutterschiff

54 Prozent aller Piratenangriffe ereigneten sich im vergangenen Jahr vor den Küsten Somalias, liest man im Jahresbericht des Internationalen Schifffahrtsbüros (IMB), der am Donnerstag in London vorgestellt wurde. Zur Zeit verfolgt die Deutsche Marine ein Piratenmutterschiff und hat damit ein Problem »am Hacken«.

Die Dhau, die von der »Lübeck« begleitet wird, ist ein schwimmender Seeräuberstützpunkt.

Bereits am Dienstag hatten Seeräuber vor Somalia versucht, das 154 Meter lange niederländische Spezialschiff »Flintstone« zu kapern. Der Angriff schlug fehl. An Bord des Rohrlegers war ein sogenanntes Vessel Protection Detachment. Die Bewaffneten trieben die Piraten in die Flucht. Sie zogen sich auf eines ihrer Mutterschiffe zurück. Immer häufiger solche schwimmenden Stützpunkte von der EU-Armada gesucht und identifiziert, um sie - wie es bei den Militärs heißt - zu »neutralisiert« oder bereits beim Ablegen an der somalischen Küste abzufangen.

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