Nairobi (epd/nd). Bei Kämpfen zwischen Tuareg-Rebellen und Regierungstruppen im Norden von Mali sind 45 Tuareg-Kämpfer getötet und mehrere verletzt worden. Auch zwei Soldaten seien seit Donnerstag ums Leben gekommen, berichtete der französische Auslandssender RFI am Freitag. Die Armee habe Verstärkung in die Wüstenregion geschickt, in der die Gefechte begannen. Unter den aufständischen Tuareg sind nach Angaben des britischen Rundfunksenders BBC etliche Rückkehrer aus Libyen. Dort hätten sie zu den Sicherheitskräften des damaligen Staatschefs Muammar al-Gaddafi gehört. Nach dessen Sturz und Ermordung im Oktober 2011 seien sie schwer bewaffnet nach Mali zurückgekommen.
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
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