Mexiko-Stadt (epd/nd). Nach einem fast zweimonatigen Hungerstreik ist der kubanische Systemoppositionelle Wilmar Villar am Donnerstag (Ortszeit) gestorben. Das teilte die Bloggerin Yoani Sánchez unter Berufung auf Familienangehörige mit. Der 31-Jährige befand sich bereits seit Tagen in kritischem Zustand in einem Krankenhaus in Santiago de Cuba. Villar begann den Hungerstreik am 24. November aus Protest gegen eine vierjährige Haftstrafe für seine oppositionelle Tätigkeit.
bestand seine oppositionelle Tätigkeit?
Antworten gibt es hier
www.taz.de/Menschenrechte-auf-Kuba/!86068/
Gegen welche Menschenrechte verstößt Kuba?
Was will die "Patriotische Union Kubas"?
schau doch mal hier nach
www.amnesty.de
Wenn was Gescheites drin steht, geb Bescheid
Was soll ich mit diesem taz-faz-Mainstream-Paps und dieser "Organisation"? Die sind doch dazu da, damit man keine Fragen stellt...
Übrigens, Kuba gewährt seinen Menschen gesetzlich verbriefte Rechte, von denen wir nur träumen können...
Auch Kuba muss gewährleisten - wohl erst anstreben - die freie Meinungsäußerung zuzulassen, den Menschen die Möglichkeit geben, anderen ihre Überzeugungen und Wünsche mitzuteilen, den Wettbewerb der Argumentation und des Gedankenaustausches zuzulassen, der mindestens im Austausch des Wortes möglich sein soll.
Aber wenn da gesetzlich verbriefte Rechte gewährt werden, von denen ich nur träumen kann, bau ich mir mal – wenn ich Zeit hab – meine Trauminsel zusammen, bei denen Du dann deine von mir gemutmaßt angenommen Fragen – als da sein mögen: „Ach ist das nicht schön? Ach ist das nicht herrlich? Wie wunderbar oder hast Du schon mal was Schöneres gesehen? Etc. -
stellen kannst.
...mit Verlaub, Schnulli, das wirst Du zugeben.
Aber warum soll der Staat Kuba nicht das gleiche Recht wie alle anderen Staaten haben, sich gegen seine Gegner zu wehren und z.B. eine nicht genehmigte Demonstration auflösen?
Zumal das Land einige Errungenschaften für die Mehrheit seiner Menschen garantiert, von denen wir nur träumen können, und die es verteidigt.
Ich kenne ein Land, das seine Polizei alten Menschen auf einer genehmigten Demo mittels Wasserwerfer Augen ausschießen lässt...
Schau Dir den Film "Sicko" von Michael Moore an. Oder nochmal. Da hast Du eines der Menschenrechte, von denen wir hier nur träumen können...
Vielleicht sollte man die Zeitung nicht mit jedem Mist füllen, bloss um die Seiten mit wenig Aufwand vollzukriegen. Ist niemand bei der Auswahl der Meldung über die Worte "vierjährige Haftstrafe für seine oppositionelle Tätigkeit" gestolpert? In Kuba geht man also 4 Jahre ins Gefängnis für oppositionelle Tätigkeit, seltsam, seltsam. Könnte es sein, dass das Ganze überhaupt eine Ente ist?
amerika21.de/meldung/2012/01/45645/kuba-dissident-kampagne erster Treffer bei Google.
Schönes Wochenende noch,
tb
Eigenrecherche kostet.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben dies an die verantwortlichen Redakteure weitergeleitet. Viele Grüße, die nd-Onlineredaktion
in der BRD werden Demos nicht genehmigt...
als Bürger meldet man diese nur an...
Ändert aber nichts.
und um dem Widerstreit der Meinungen genüge zu tun (was ja zum Ziel haben sollte, der Wahrheit ein Stück näher zu kommen): Erklärung der kubanischen Regierung, nachzulesen in der jungen welt vom 23. Januar 2011.
ich habe eine Menge Kritik bezüglich der BRD... aber man kann gegen Wulff deomonstrieren... ich bin mir nicht sicher ob man auf Kuba gegen Fiedel demonstrieren könnte...
und auch sonst fällt mir nicht viel positives zu Kuba ein, meine Frau war neulich dort und was sie an Erlebnissen mitbrachte hat mich an eine DDR unter Palmen erinnert (oder nein, es ist schlimmer als es bei uns je war).... was mich am meisten schockiert hat, waren die Demütigungen, die die Menschen übersich ergehen lassen um an Währung zu kommen. Die Menschen sind freundlich und offen, aber dennoch ist man nie sicher, ob es nicht einfach um Geld geht. Klar geht es auch bei uns um Geld, aber nicht auf diese harte Weise...
wenn die reichen Länder der "ersten Welt" ihnen unter die Arme greifen, indem sie ab sofort normale Wirtschaftsbeziehungen mit ihrem Land aufnehmen...
ich denke, die Sache ist ganz einfach: freie Gewerkschaften zulassen und ein Recht das die Linken in Deutschland auch haben: eine eigene Partei zu gründen....
Wenn Kuba das machen würde, würden die USA sicher einlenken. Im übrigen ist der Handel mit dem Rest der Welt ja nicht beschränkt.
Das Embargo ist eine nette Entschuldigung für die Unfähigkeit der Regierung etwas aus diesem reichen Land zu machen....
na dann machen Sie mal.
Das kubanische Volk wird Ihnen zujubeln.
Und -jetzt in Deckung gehen!- für Ihren letzten Satz vielleicht kräftig in den Allerwertesten...
es wird der Tag kommen, an dem Fidel in Deckung gehen wird.... weil sein eigenes Volk, dass er doch befreien wollte ihn vertreibt....
Er wird eines natürlichen Todes sterben, ein Volk wird trauern und es wird schwer werden ihn zu ersetzen.
irritiert es Sie nicht, dass dieser Mann sich nie einer freien, geheimen Wahl gestellt hat ?
Das wie in einer Monarchie sein Bruder sein Nachfolger geworden ist ?
Das die Grundforderung der Arbeiter nach einer freien und unabhängigen Gewerkschaft unterdrückt wird ?
Nein, es irritiert mich nicht. In keinster Weise. Es ist innere Angelegenheit Kubas.
Vielleicht gibt es aber eine solche "Grundforderung" der kubanischen Arbeiter gar nicht. Ich meine nicht eine der Exilkubaner und der "wohlmeinenden" "Menschenrechtler" und westlichen "Demokraten" allüberall auf der Welt.
in allen Ländern dieser Welt gibt es Probleme und entsprechend auch Forderungen. Nur in Kuba nicht, da ist alles bestens und es besteht kein Bedarf für eine Opposition. Und deshalb darf auch jeder frei reisen... gibt ja keinen Grund das sozialistische Musterländle zu verlassen. Und die 1Mill. Leute die seit der Revolution das Land trotzdem verließen sind natürlich alle Mitglieder der Oberschicht gewesen oder wie Fidel sagte "arbeitsscheuer Abschaum" (ich kann die Quelle dafür auch nennen).
ich kann Ihre Ansichten einfach nicht nachvollziehen. Ein Land, dass seine Leute einsperrt.... das hatten wir doch schon.
Das hat niemend behauptet.
einfach aber erscheint mir die Erfordernis, dass dieses Land kritische Solidarität braucht - obwohl Solidarität eigentlich immer die Kritik im Bedarfsfall mit meinen sollte.
Das würde aber auch jenen den Wind aus den Segeln nehmen, denen es in der Kritik zu Verhältnissen nicht um die Menschen dort geht.
In Kuba fehlt es in vielen Fällen auch an Geld, um sinnvolle Projekte durchzuführen, dieses zurückzuhalten dient den Menschen und der Demokratisierung der Verhältnisse eben auch nicht.
100 pro! Kuba braucht keine Einmischung von außen und keine völkerrechtswidrigen (weil mit politischen Forderungen verknüpften) Wirtschafts- und anderen Sanktionen.
Im übrigen halte ich den Bildungsstand des kubanischen Volkes für so hoch, dass ich ihm durchaus zutraue, seine Probleme selbst klären zu können.
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
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