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Kuba: Dissident starb nach Hungerstreik

Mexiko-Stadt (epd/nd). Nach einem fast zweimonatigen Hungerstreik ist der kubanische Systemoppositionelle Wilmar Villar am Donnerstag (Ortszeit) gestorben. Das teilte die Bloggerin Yoani Sánchez unter Berufung auf Familienangehörige mit. Der 31-Jährige befand sich bereits seit Tagen in kritischem Zustand in einem Krankenhaus in Santiago de Cuba. Villar begann den Hungerstreik am 24. November aus Protest gegen eine vierjährige Haftstrafe für seine oppositionelle Tätigkeit.

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28 Kommentare zu diesem Artikel

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  • Berndchen, 21. Jan 2012 05:25

    Und worin

    bestand seine oppositionelle Tätigkeit?

    • Permalink

  • Ani-metaber, 21. Jan 2012 05:59

    Re: Und worin

    Antworten gibt es hier
    www.taz.de/Menschenrechte-auf-Kuba/!86068/

    • Permalink

  • Berndchen, 21. Jan 2012 06:31

    Re: Re: Und worin

    Gegen welche Menschenrechte verstößt Kuba?
    Was will die "Patriotische Union Kubas"?

    • Permalink

  • Ani-metaber, 21. Jan 2012 06:47

    Re: Re: Re: Und worin

    schau doch mal hier nach
    www.amnesty.de
    Wenn was Gescheites drin steht, geb Bescheid

    • Permalink

  • Berndchen, 22. Jan 2012 06:43

    Re: Re: Re: Re: Und worin

    Was soll ich mit diesem taz-faz-Mainstream-Paps und dieser "Organisation"? Die sind doch dazu da, damit man keine Fragen stellt...
    Übrigens, Kuba gewährt seinen Menschen gesetzlich verbriefte Rechte, von denen wir nur träumen können...

    • Permalink

  • Ani-metaber, 22. Jan 2012 10:58

    Re: Re: Re: Re: Re: Und worin

    Auch Kuba muss gewährleisten - wohl erst anstreben - die freie Meinungsäußerung zuzulassen, den Menschen die Möglichkeit geben, anderen ihre Überzeugungen und Wünsche mitzuteilen, den Wettbewerb der Argumentation und des Gedankenaustausches zuzulassen, der mindestens im Austausch des Wortes möglich sein soll.

    Aber wenn da gesetzlich verbriefte Rechte gewährt werden, von denen ich nur träumen kann, bau ich mir mal – wenn ich Zeit hab – meine Trauminsel zusammen, bei denen Du dann deine von mir gemutmaßt angenommen Fragen – als da sein mögen: „Ach ist das nicht schön? Ach ist das nicht herrlich? Wie wunderbar oder hast Du schon mal was Schöneres gesehen? Etc. -
    stellen kannst.

    • Permalink

  • Berndchen, 22. Jan 2012 11:37

    Re: Der zweite Absatz ist...

    ...mit Verlaub, Schnulli, das wirst Du zugeben.
    Aber warum soll der Staat Kuba nicht das gleiche Recht wie alle anderen Staaten haben, sich gegen seine Gegner zu wehren und z.B. eine nicht genehmigte Demonstration auflösen?
    Zumal das Land einige Errungenschaften für die Mehrheit seiner Menschen garantiert, von denen wir nur träumen können, und die es verteidigt.
    Ich kenne ein Land, das seine Polizei alten Menschen auf einer genehmigten Demo mittels Wasserwerfer Augen ausschießen lässt...

    • Permalink

  • Berndchen, 22. Jan 2012 11:39

    Achso, das hatte ich vergessen:

    Schau Dir den Film "Sicko" von Michael Moore an. Oder nochmal. Da hast Du eines der Menschenrechte, von denen wir hier nur träumen können...

    • Permalink

  • ThomasBleek, 22. Jan 2012 11:49

    nicht einfach nachplappern drucken

    Vielleicht sollte man die Zeitung nicht mit jedem Mist füllen, bloss um die Seiten mit wenig Aufwand vollzukriegen. Ist niemand bei der Auswahl der Meldung über die Worte "vierjährige Haftstrafe für seine oppositionelle Tätigkeit" gestolpert? In Kuba geht man also 4 Jahre ins Gefängnis für oppositionelle Tätigkeit, seltsam, seltsam. Könnte es sein, dass das Ganze überhaupt eine Ente ist?
    amerika21.de/meldung/2012/01/45645/kuba-dissident-kampagne erster Treffer bei Google.
    Schönes Wochenende noch,
    tb

    • Permalink

  • Berndchen, 22. Jan 2012 12:44

    Re: nicht einfach nachplappern drucken

    Eigenrecherche kostet.

    • Permalink

  • Onlineredaktion, 22. Jan 2012 14:14

    Re: nicht einfach nachplappern drucken

    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben dies an die verantwortlichen Redakteure weitergeleitet. Viele Grüße, die nd-Onlineredaktion

    • Permalink

  • neoliberal, 22. Jan 2012 16:22

    Re: Re: Der zweite Absatz ist...

    in der BRD werden Demos nicht genehmigt...
    als Bürger meldet man diese nur an...

    • Permalink

  • Berndchen, 22. Jan 2012 18:48

    Re: Okay, Punkt an Sie.

    Ändert aber nichts.

    • Permalink

  • Berndchen, 22. Jan 2012 21:30

    Falls noch von Interesse,

    und um dem Widerstreit der Meinungen genüge zu tun (was ja zum Ziel haben sollte, der Wahrheit ein Stück näher zu kommen): Erklärung der kubanischen Regierung, nachzulesen in der jungen welt vom 23. Januar 2011.

    • Permalink

  • neoliberal, 23. Jan 2012 11:46

    Re: Re: Okay, Punkt an Sie.

    ich habe eine Menge Kritik bezüglich der BRD... aber man kann gegen Wulff deomonstrieren... ich bin mir nicht sicher ob man auf Kuba gegen Fiedel demonstrieren könnte...
    und auch sonst fällt mir nicht viel positives zu Kuba ein, meine Frau war neulich dort und was sie an Erlebnissen mitbrachte hat mich an eine DDR unter Palmen erinnert (oder nein, es ist schlimmer als es bei uns je war).... was mich am meisten schockiert hat, waren die Demütigungen, die die Menschen übersich ergehen lassen um an Währung zu kommen. Die Menschen sind freundlich und offen, aber dennoch ist man nie sicher, ob es nicht einfach um Geld geht. Klar geht es auch bei uns um Geld, aber nicht auf diese harte Weise...

    • Permalink

  • Berndchen, 24. Jan 2012 07:25

    Na dann werden sich die Menschen in Kuba aber freuen,

    wenn die reichen Länder der "ersten Welt" ihnen unter die Arme greifen, indem sie ab sofort normale Wirtschaftsbeziehungen mit ihrem Land aufnehmen...

    • Permalink

  • neoliberal, 24. Jan 2012 19:05

    Re: Na dann werden sich die Menschen in Kuba aber freuen,

    ich denke, die Sache ist ganz einfach: freie Gewerkschaften zulassen und ein Recht das die Linken in Deutschland auch haben: eine eigene Partei zu gründen....
    Wenn Kuba das machen würde, würden die USA sicher einlenken. Im übrigen ist der Handel mit dem Rest der Welt ja nicht beschränkt.

    Das Embargo ist eine nette Entschuldigung für die Unfähigkeit der Regierung etwas aus diesem reichen Land zu machen....

    • Permalink

  • Berndchen, 24. Jan 2012 19:24

    Eine einfache Sache.

    na dann machen Sie mal.

    • Permalink

  • Berndchen, 24. Jan 2012 20:23

    Eine einfache Sache.

    Das kubanische Volk wird Ihnen zujubeln.

    • Permalink

  • Berndchen, 24. Jan 2012 20:48

    Eine einfache Sache.

    Und -jetzt in Deckung gehen!- für Ihren letzten Satz vielleicht kräftig in den Allerwertesten...

    • Permalink

  • neoliberal, 24. Jan 2012 22:26

    Re: Eine einfache Sache.

    es wird der Tag kommen, an dem Fidel in Deckung gehen wird.... weil sein eigenes Volk, dass er doch befreien wollte ihn vertreibt....

    • Permalink

  • Berndchen, 25. Jan 2012 06:06

    Re: Re: Eine einfache Sache.

    Er wird eines natürlichen Todes sterben, ein Volk wird trauern und es wird schwer werden ihn zu ersetzen.

    • Permalink

  • neoliberal, 25. Jan 2012 12:34

    Re: Re: Re: Eine einfache Sache.

    irritiert es Sie nicht, dass dieser Mann sich nie einer freien, geheimen Wahl gestellt hat ?
    Das wie in einer Monarchie sein Bruder sein Nachfolger geworden ist ?
    Das die Grundforderung der Arbeiter nach einer freien und unabhängigen Gewerkschaft unterdrückt wird ?

    • Permalink

  • Berndchen, 26. Jan 2012 15:54

    Re: Re: Re: Re: Eine einfache Sache.

    Nein, es irritiert mich nicht. In keinster Weise. Es ist innere Angelegenheit Kubas.
    Vielleicht gibt es aber eine solche "Grundforderung" der kubanischen Arbeiter gar nicht. Ich meine nicht eine der Exilkubaner und der "wohlmeinenden" "Menschenrechtler" und westlichen "Demokraten" allüberall auf der Welt.

    • Permalink

  • neoliberal, 27. Jan 2012 11:28

    Re: Re: Re: Re: Re: Eine einfache Sache.

    in allen Ländern dieser Welt gibt es Probleme und entsprechend auch Forderungen. Nur in Kuba nicht, da ist alles bestens und es besteht kein Bedarf für eine Opposition. Und deshalb darf auch jeder frei reisen... gibt ja keinen Grund das sozialistische Musterländle zu verlassen. Und die 1Mill. Leute die seit der Revolution das Land trotzdem verließen sind natürlich alle Mitglieder der Oberschicht gewesen oder wie Fidel sagte "arbeitsscheuer Abschaum" (ich kann die Quelle dafür auch nennen).

    ich kann Ihre Ansichten einfach nicht nachvollziehen. Ein Land, dass seine Leute einsperrt.... das hatten wir doch schon.

    • Permalink

  • Berndchen, 27. Jan 2012 12:13

    Keine einfache Sache.

    Das hat niemend behauptet.

    • Permalink

  • Ani-metaber, 27. Jan 2012 12:26

    Re: Keine einfache Sache.

    einfach aber erscheint mir die Erfordernis, dass dieses Land kritische Solidarität braucht - obwohl Solidarität eigentlich immer die Kritik im Bedarfsfall mit meinen sollte.
    Das würde aber auch jenen den Wind aus den Segeln nehmen, denen es in der Kritik zu Verhältnissen nicht um die Menschen dort geht.
    In Kuba fehlt es in vielen Fällen auch an Geld, um sinnvolle Projekte durchzuführen, dieses zurückzuhalten dient den Menschen und der Demokratisierung der Verhältnisse eben auch nicht.

    • Permalink

  • Berndchen, 27. Jan 2012 19:33

    Re: Re: Keine einfache Sache.

    100 pro! Kuba braucht keine Einmischung von außen und keine völkerrechtswidrigen (weil mit politischen Forderungen verknüpften) Wirtschafts- und anderen Sanktionen.
    Im übrigen halte ich den Bildungsstand des kubanischen Volkes für so hoch, dass ich ihm durchaus zutraue, seine Probleme selbst klären zu können.

    • Permalink

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