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Von María Inés Zigarán 21.01.2012 / Ausland

Solidarität ist der Schlüssel

Indígenas in Argentinien dankbar für Rückhalt durch nd-Aktion

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Indígenas in Jujuy feiern die Wahl »ihres« Bürgermeisters.⋌

Die diesjährige Solidaritätsaktion des »nd« geht zu Ende. Vom Partner des Weltfriedensdienstes aus Argentinien kam eine erste Reaktion. Der Rat der Indigenen Organisationen von Jujuy (COAJ) schätzt die bewiesene Solidarität sehr und empfindet sie als wesentlich für die Erreichung der gemeinsamen Ziele. Internationale Solidarität ist der Schlüssel zum Aufbau einer neuen globalen Gesellschaft, in der kulturelle Vielfalt, Achtung von Minderheiten und der geschwisterliche Umgang miteinander hohe Werte sind.

Natalia Sarapura, die Leiterin von COAJ schätzt besonders die langjährige Kooperation. »Als Organisation pflegen wir eine schwesterliche Tradition mit Deutschland. Seit mehr als zehn Jahren arbeiten wir respektvoll und solidarisch mit dem Weltfriedensdienst zusammen. Das führt dazu, dass die Informationen über Menschrechtsverletzungen weit über unsere Grenzen hinaus verbreitet werden. Dies bringt nicht nur Wissen über die besonderen Probleme einer Region. Es fördert auch das internationale Engagement, den Missständen ein Ende zu bereiten. Eine Kultur der Menschenrechte beruht auf dem geschwisterlichen Zusammenleben über nationale Grenzen hinweg, im Bewusstsein, gemeinsam an einer besseren Welt zu arbeiten. Diese Anstrengungen sind fundamental, um mit anderen Völkern und Ländern zu kommunizieren und zu kooperieren.« Kern der Partnerschaft zwischen COAJ und dem Weltfriedensdienst ist das Projekt »Ländliche indigene Entwicklung«. Seit über zehn Jahren unterstützt der Weltfriedensdienst das umfassende Projekt. Was die beiden Organisationen in diesem Vorhaben zusammenführt, ist vor allem die gemeinsame Vision von Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung.

Die Globalisierungsprozesse spielen für die Kooperation eine bedeutende Rolle. Trotz der vielen negativen Folgen für die indigene Welt - man denke an Kolonisierung oder Ausbeutung der natürlichen Ressourcen - sind die verbesserten, beschleunigten und vielfältigen Kommunikationsweisen von großem Vorteil. Sie ermöglichen und erleichtern den Austausch und die Unterstützung unter Gleichgesinnten. Die Solidaritätsaktion hat uns wieder ins Bewusstsein gerufen, dass wir alle Teil der gleichen Erde sind, auch wenn die Lebensumstände sehr unterschiedlich ausfallen.

Dieser Artikel gehört zu folgenden Dossiers:

  • »Lebensträume fördern« - nd-Solidaritätskampagne

    Zum zehnten Mal ruft das »nd« gemeinsam mit SODI, INKOTA und Weltfriedensdienst zur Weihnachtsspendenaktion auf.
    Bitte spenden Sie auf das gemeinsame Konto:
    Kto: 10 20 101 / BLZ: 100 205 00 - Bank für Sozialwirtschaft / Kennwort: Soliaktion
    Spendenstand 19.01. 2012: 32.386,94 Euro Mehr

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2 Kommentare zu diesem Artikel

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  • OBJZ, 20. Jan 2012 22:42

    Solidarisch aber nicht den Kopf im Sand wie ein Vogelstrauss!

    BOLIVIEN:"wikileak" zeigt jetzt dass die U.S. Botschaft und die Botschaften von Kanada, Britanien, Niederland, Deutschland, Schweden, Daenemark in einem Treffen beschlossen hatten, sich fuer den Einfluss in Boliviens sozialpolitische Situation zu vereinen. Selbst ein naiver linker Gutmensch in BRD sollte da aufwachen! Die Solidaritaetsaktion fuer die Indigenen in den obigen Bericht bezieht sich auf Indigenengruppen welche auf beiden Seiten der Grenze Bolivien-Argentinien leben. Der U.S. Jurist James Anaya als "Spezial Rapporteur der UN fuer Indigenenrechte" war 2010 in Bolivien und dann vor zwei Monaten genau dort in Argentinien. Letzte Woche war der U.S. Jurist Anaya in Daenemark! Anaya befasste sich in Bolivien mit dem Protest einiger Indigenengruppen gegen den Bau einer Strasse. Auch Gerald Dilger der "taz" Korrespondent in Porto Alegre war sehr interessiert an dem Problem. Jetzt marschiert eine Koalition von anderen Indigenengruppen von der selben Gegend in Bolivien - welche die Strasse fordern (Krankentransport, Verbindung zur Ausenwelt) - aber NIEMAND in Europa und USA berichtet darueber. Der U.S. Jurist Anaya ist im Phenotyp ein Indigener von New Mexico. Also ein Beispiel von unzaehligen Indigenen in den Amerikas welche schon seit Generationen voellig integriert sind, und meist keinerlei Verbindung mit einer Indigenenethnie erwaehnen . Auch in der CIA, FBI, under anderen "Organisationen" der USA sind Menschen indigener Abkunft wirkend. Russel Banks vom "American Indian Movement" foerderte den Widerstand der Miskito in Nicaragua gegen die Sandinistas, waehrend dem "Contra-Krieg" von U.S. Praesident Ronald Reagan gegen die Sandinistas in Nicaragua. Die "Contras" griffen von Honduras an, und die von der CIA und dem U.S. "Indianer" Russel Bakns "unterstuetzten" Miskito kaempften im Osten Nicaraguas gegen die Sandinistas. --Argentinier und Lateinamerikaner muessen ihre Probleme ohne U.S.Americans oder Europaer loesen - besonders ohne "Umheimliche"...

    • Permalink

  • OBJZ, 21. Jan 2012 22:58

    Re: Solidarisch aber nicht den Kopf im Sand wie ein Vogelstrauss!

    Der U.S. Jurist James Anaya ist "UN Rapporteur fuer Indigenen-Rechte". Anaya "besuchte" Argentinien zum ersten Mal, genau wegen dem obigen Indigenenproblem in Jujuy. Argentinien ist jetzt an der Reihe fuer U.S.-NATO "Interessen". Anaya ist vom Staat New Mexico. Unter anderem ist er auch Richter der "Native American Nation" der YAVAPAI-PRESCOTT, welche aus 159 Indianern besteht, welche auf ihrer Reservation (wie viele Indianerstaemme in USA) ein Spielkasino "Bucky's Casino" betreiben, sowie ein 125 Zimmer Luxushotel, ein Einkaufsentrum mit 60 Laeden. Dort arbeiten 2,500 Angestellte. James Anaya ist Professor der Indigenen Gesetze. Einerseits ist es innerhalb der USA interessant dass Indianer selber Rechtsanwaelte und Juristen werden - in allen Juristiktionen - der "Native Nations" (die 565 "anerkannten" habe ihre eigenen internen Gesetze, Gerichte und Polizei), die Gesetze der 50 Bundestaaten und die Bundesgesetze. Anderseits - wirken tausende "Native American" Indians fuer die geopolitischen Interessen der USA, im Militaer, in der FBI, CIA und anderen Organisationen. Das "CIA Directorate for Science and Technology" wirbt fuer Agenten durch die "American Indian Science and Engineering Society(AISES) und andere Indianerorganisationen. Russel Banks vom "American Indian Movement" wirkte mit der CIA gegen die Sandinistas in Nicaragua. Ein integrierter Indigener, Arnold D. Orrantia von Arizona war ein fuehrender Agent der FBI in Puerto Rico und der Dominikanischen Republik gegen die Kommunisten und gegen die Unabhaengigkeitsbewegungen. (Sieh "Arnold D. Orrantia" Seite im Internet und studiere dann den Bericht unter "FBI" - wie die Kommunisten und Unabhaengigkeitsbewegung in Puerto Rico beobachtet wurde.) Die Lateinamerikaner lehnen jede "Autonomie" innerhalb ihrer Nationen ab weil sie darin die neo-kolonialistische Geopolitik der USA und NATO erkennen. Es gibt keine indigenen VOELKER in Lateinamerika sondern "Ethnien" - tausende, aber nur teil des VOLKERS einer NATION

    • Permalink

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