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Zehnte nd-Spendenaktion

»Lebensträume fördern«

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Frauen aus Sipakapa grüßen Leser und Leserinnen von »nueva alemania« (neues deutschland)

Liebe Leserinnen und Leser!

Die zehnte Auflage der nd-Spendenaktion geht heute publizistisch zu Ende - das Spendenkonto bleibt für Spätentschlossene noch ein paar Wochen geöffnet. Für die bereits gespendeten weit über 30 000 Euro sagt das »nd« und die beteiligten Organisationen in Nord und Süd herzlichen Dank! Zwei Monate hat das »nd« im Rahmen der diesjährigen Kampagne »Lebensträume fördern« gemeinsam mit SODI, INKOTA und Weltfriedensdienst über Projekte in Laos, Guatemala und Argentinien berichtet. Projekte, die helfen, grundlegende Menschenrechte von Benachteiligten zu stärken, um Lebens(t)räume zu verwirklichen.

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So hilft in Guatemala die INKOTA-Partnerorganisation COPAE (Kommission für Frieden und Ökologie) den Menschen, auf ihr Recht zu pochen. In Argentinien ist es die Partnerorganisation des Weltfriedensdienstes, der Rat der Indigenen Organisationen von Jujuy (COAJ), der den Indígenas gegen die unersättliche Gier der Bergbaukonzerne beispringt. Und in dem noch Jahrzehnte nach dem US-amerikanischen Indochinakrieg an den Folgen leidenden Laos unterstützt SODI gemeinsam mit der Distriktverwaltung den Bau eines Wasserversorgungssystems in Nadeua und einer Grundschule in Khouan Chanh. Denn nach wie vor gilt: Die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist von ihrer Realisierung in vielen Teilen der Welt weit entfernt.

neues deutschland dankt für Ihre Solidarität.

Jürgen Reents, Chefredakteur
Martin Ling, Nord-Süd-Forum

Dieser Artikel gehört zu folgenden Dossiers:

  • »Lebensträume fördern« - nd-Solidaritätskampagne

    Zum zehnten Mal ruft das »nd« gemeinsam mit SODI, INKOTA und Weltfriedensdienst zur Weihnachtsspendenaktion auf.
    Bitte spenden Sie auf das gemeinsame Konto:
    Kto: 10 20 101 / BLZ: 100 205 00 - Bank für Sozialwirtschaft / Kennwort: Soliaktion
    Spendenstand 19.01. 2012: 32.386,94 Euro Mehr

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3 Kommentare zu diesem Artikel

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  • OBJZ, 21. Jan 2012 05:04

    Entwicklung - nicht Spenden!

    Natuerlich sind Spenden lobenswert fuer indigene Gruppen welche in Notlagen vegetieren. Aber die Spenden sind nur winzige Heftpflaster. Indigene brauchen die Moelichkeit ihre Gebiete fuer die Verbesserug ihrer Situation zu entwickeln. Der Deutsche ist berauscht vom "Urwald" welchen er im Fernsehen sieht: Aber das ist genau so wenig "Urwald" wie der "Deutsche Wald" welcher wirklich nur oede Holzplatation sind, wo immer das Holz "geerntet" wird. Dann wird wieder angepflanzt - aber die selbe Oede von Baumreihen. Der "Urwald" welcher im Fernsehen erscheint ist wirklich Nutzwald in welche die Indigenen verschiedene Elemente nutzen - Fruechte, Tiere, Pflanzen, auch zur Rodung durch Brand um neue Felder anzulegen wenn die alten nicht mehr produzieren. Sobald jemand im "Urwald" herumlaufen kann mit einer Kamera - ist das wirklich nur Nutzwald. Im wirklichen Urwald kann man ueberhaupt nicht eindringen - kaum eine Katze kann sich durchzwaengen, und es ist dunkel, denn kein Sonnenlicht draengt ein: Finster wie eine Gruft mit toedlichen Spinnen und Schlangen und unheimlichen Insekten: Die Gruene Hoelle. In Brasilien bestehen viele Indigenenethnien welche Vertraege mit Holzexporteuren und Bergbau-Unternehmen abschliessen, und auch selbst Rinderherden auf ihren Land entwickeln. Jeder will einen Traktor und ein Schnellboot, TV, Elektrizitaet, Wasserpumpe. In USA betreiben 220 Native American Nationes 335 Spielkasinos. Jeder der 3300 Seminoles in Florida bekommt $ 14,000 im Monat.Die Seminole besitzen auch die $2 Millarden "Hard Rock" Restaurants weltweit, auch in Berlin. Der U.S Jurist James Anaya, Rapporteur fuer Indigenenrecht der UN, ist auch Richter im Stamm YAVAPAI-PRESCOTT - 159 Indianer welcher auf iher Reservation betreiben: "Buckys Casino", Sundog Business Park mit 60 Laeden, ein 125 Zimmer Luxushotel. Der Stamm von 159 hat 2,500 Angestellte und entwickelt jetzt eine "Business Plaza". So muessen ueberall neue Entwicklungsmoeglichkeiten fuer Indigene entstehen.

    • Permalink

  • Rotspoon, 21. Jan 2012 23:17

    Der "Deutsche Wald", guddster @OBJZ

    Hat mindestens zwei Erscheinungsformen: Es gibt die öde Fichtenmonokultur und den ertragreichen aber durchaus naturnahen Laubmischwald.

    • Permalink

  • Rotspoon, 21. Jan 2012 23:19

    Spenden dient immer einem guten Zweck:

    Es beruhigt zu mindest das schlechte Gewissen, daß DIEDAGANZOBEN uns eingeredet haben.

    • Permalink

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