Gedenken am Wannsee

Wulff spricht von Scham, Graumann fordert NPD-Verbot

Mit einer Gedenkstunde wurde gestern in der Berliner Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz an die Zusammenkunft hochrangiger Vertreter der NSDAP sowie deutscher Ministerien am 20. Januar 1942 erinnert, die zur Ermordung von sechs Millionen Juden Europas führte.

Berlin (nd-Vesper). Wannsee sei zum Symbol »staatlich organisierter Vernichtung« geworden, sagte Bundespräsident Christian Wulff. Der Antisemitismus der Nazis sei genährt und gestützt worden vom Antisemitismus in der Gesellschaft. Es sei daher eine nationale Aufgabe, die Erinnerung an die Ermordung der Juden Europas wachzuhalten, äußerte das deutsche Staatsoberhaupt in Anwesenheit des israelischen Ministers Yossi Peled teil, der den Holocaust als Kind im deutsch-besetzten in Belgien dank Ausstattung mit einer falschen Identität überlebt hatte.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: