Michael Wolff 23.01.2012 / Inland

Taub für den Schallschutz

Neuer Großflughafen Berlin-Schönefeld: Betreibergesellschaft will Lärm über 55 Dezibel mehrmals pro Tag zulassen

Wenn der neue Hauptstadt-Flughafen »Willy Brandt« in Berlin-Schönefeld am 3. Juni seinen Betrieb aufnimmt, werden viele Anwohner dem Fluglärm völlig ungeschützt ausgeliefert. Der unzureichende Schallschutz ist die Achillesferse der Flughafengesellschaft.

Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hatte im August 2009 versichert, die Landesregierung werde alles tun, um die »Belastungen« durch den Airport, der wegen der wirtschaftlichen Entwicklung und der dort entstehenden Arbeitsplätze notwendig sei, »so gering wie möglich zu halten«. Der Flughafen werde »hinsichtlich seiner lärmrelevanten Grenzwerte und seiner allgemeinen Verkehrsregelungen zu den umwelt- und sozialverträglichsten in Europa gehören«. Wenige Monate vor der Eröffnung zeigt sich in Sachen Schallschutz allerdings ein düsteres Bild.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: