Sprungmarken: Inhalt, Navigation.
Suchen auf neues-deutschland.de:

Erweiterte Suche

Sanaa

Saleh verließ Jemen

Parlament sagte Präsident zuvor Immunität zu

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat sein Land verlassen. Das meldete der Nachrichtensender Al-Arabija am Sonntagabend.

Sanaa (dpa/nd). Einen Tag vor der Abreise hatte das Parlament Saleh Immunität zugesagt. Am Flughafen Sanaa hieß es, der Präsident habe erst seine Familie vorgeschickt. Später meldete Al-Arabija, auch Saleh habe das Land verlassen. Er wolle sich in den USA medizinisch behandeln lassen.

Einer seiner Mitarbeiter sagte dem Nachrichtensender, Saleh habe die Absicht, vor der Präsidentschaftswahl zurückzukehren. Der neue Präsident soll am 21. Februar gewählt werden.

Bevor er zum Flughafen fuhr, ließ Saleh eine Fernsehansprache aufzeichnen, in der er sein Volk um Verzeihung bat für »mögliche Fehler während meiner Amtszeit«. Er rief die Jemeniten zur Einigkeit auf. Gleichzeitig strich er seine eigene Rolle bei der Wiedervereinigung Jemens heraus.

Saleh, der in Sanaa seit 1978 an der Macht war, erklärte außerdem, das Gesetz, das ihm und seiner Familie Straffreiheit garantiere, umfasse auch jeden Jemeniten, der in den vergangenen 33 Jahren mit ihm kooperiert habe.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare zu diesem Artikel

Kommentar schreiben (Login erforderlich)
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Ihre Meinung zu diesem Artikel

Frisch gebloggt
24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

Änderungen in der nd-Community

Alle Blogs

Facebook
Twitter
Vernetzung

»nd in der Schule«

Medienkompetenz und politische Bildung
Kristina Schröder Bildungsabo

Um Mithilfe wird gebeten

Bundesministerin Kristina Schröder warnt vor dem linksextremen »nd«. Lesen Sie selbst!
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.
Sprungmarken: Seitenanfang, Navigation.

Werbung:

Werbung:

Sprungmarken: Seitenanfang.