(epd). Der Rückkehr von Gideon Joffe an die Spitze der Jüdischen Gemeinde Berlin steht nichts mehr im Wege. Sein Bündnis »Koach!« (deutsch: »Stärke«) errang bei der erneut notwendigen Wahl zur Repräsentantenversammlung 14 von 21 Mandaten und damit eine Zwei-Drittel-Mehrheit, wie die Gemeinde am Montag mitteilte.
Anders als beim ersten Wahlgang Anfang Dezember entfielen auf Joffe bei der Abstimmung am Sonntag nunmehr mit deutlichem Abstand auch die meisten Stimmen. Der 39-Jährige hatte bereits bis Ende 2007 Deutschlands größte Jüdische Gemeinde geleitet und war zuletzt Geschäftsführer der insolventen Treberhilfe. Mit 27 Prozent fiel die Wahlbeteiligung erneut niedrig aus.
Aktuelle Ausgabe: 24.05.2012
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