Dresden (epd/nd). Der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther ruft laut einem Bericht der »Sächsischen Zeitung« seine Fraktionskollegen dazu auf, Zeitungen abzubestellen sowie Radio- und Fernsehsender nicht mehr einzuschalten. Er wolle damit gegen eine vermeintliche Medienkampagne gegen seine Partei vorgehen. Günther schreibe in einem Rundbrief an alle FDP-Abgeordneten und eine Reihe von Parlamentskollegen der Union, es sei an der Zeit, »dass wir als Liberale das Spiel beenden, das uns die Presse deutschlandweit seit Monaten aufzwingt«. Aktuell werde der Bundespräsident von einer »Journalistenmeute wie ein räudiger Fuchs über sämtliche Titelblätter und durch alle Fernsehsendungen gehetzt«. »Medien mit linksgrüner Hysterie-Berichterstattung« würden »immer mehr zur ersten Gewalt im Staat«, schreibe Günther.
Hat er Recht, der Günther.
"Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los".
"In die Ecke
Besen! Besen!
Seid's gewesen."
Diesen Aufruf finde ich gut und richtig, denn für einen denkenden Bürger steht dies schon lange fest.
Aber Herr Günther hätte sich schon vor Jahren, als er noch mehr Einflußmöglichkeiten hatte in diesem Sinne äußern müssen.
Aber immerhin, irgendwann kommt bei den meisten "Ex-DDR-Bürgern" dieser Erkenntnisgewinn.
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
Entschädigung ohne Ende Staatlicher Transfer an die Kirchen rührt aus dubiosem 200-jährigen Erbe
Preis: 120,00 €
Preis: 75,00 €
Werbung:
Werbung: