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FDP-Abgeordneter ruft zu Medienboykott auf

Dresden (epd/nd). Der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther ruft laut einem Bericht der »Sächsischen Zeitung« seine Fraktionskollegen dazu auf, Zeitungen abzubestellen sowie Radio- und Fernsehsender nicht mehr einzuschalten. Er wolle damit gegen eine vermeintliche Medienkampagne gegen seine Partei vorgehen. Günther schreibe in einem Rundbrief an alle FDP-Abgeordneten und eine Reihe von Parlamentskollegen der Union, es sei an der Zeit, »dass wir als Liberale das Spiel beenden, das uns die Presse deutschlandweit seit Monaten aufzwingt«. Aktuell werde der Bundespräsident von einer »Journalistenmeute wie ein räudiger Fuchs über sämtliche Titelblätter und durch alle Fernsehsendungen gehetzt«. »Medien mit linksgrüner Hysterie-Berichterstattung« würden »immer mehr zur ersten Gewalt im Staat«, schreibe Günther.

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3 Kommentare zu diesem Artikel

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  • Rotspoon, 23. Jan 2012 21:42

    Wo er Recht hat

    Hat er Recht, der Günther.

    • Permalink

  • Berndchen, 24. Jan 2012 06:47

    Da fällt mir spontan ein:

    "Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los".
    "In die Ecke
    Besen! Besen!
    Seid's gewesen."

    • Permalink

  • wirsinddasvolk, 24. Jan 2012 18:49

    Warum erst jetzt?

    Diesen Aufruf finde ich gut und richtig, denn für einen denkenden Bürger steht dies schon lange fest.
    Aber Herr Günther hätte sich schon vor Jahren, als er noch mehr Einflußmöglichkeiten hatte in diesem Sinne äußern müssen.
    Aber immerhin, irgendwann kommt bei den meisten "Ex-DDR-Bürgern" dieser Erkenntnisgewinn.

    • Permalink

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