Zürich (dpa/nd). Die Schweizer Großbank Crédit Suisse lagert wie schon in der Finanzkrise 2008 Risiken an leitende Mitarbeiter aus. Hohe Angestellte und Investmentbanker sollen einen Teil ihrer Boni in durch Derivate abgedeckten Anleihen erhalten. Das neue Ins-trument zur Boni-Vergütung heißt »PAF2«. Es funktioniert ähnlich wie eine Obligation. Die Mitarbeiter werden mit jährlichen Coupons für die Risikoübernahme entschädigt. Auch 2008 hatte der Konkurrent der Deutschen Bank Boni in Form von damals als wertlos geltenden Wertpapieren ausbezahlt und damit einen Teil der Risiken aus der Bilanz gebracht. Da sich diese Papiere deutlich erholten, ergab sich auch für die Angestellten ein großer Gewinn.
Aktuelle Ausgabe: 22.05.2012
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