Gerhard Hanloser 25.01.2012 / Bewegung

Filme als Gedächtnis der Linken

Das »Gesicht der Revolte«, Daniel Cohn-Bendit, im Film »Mai 68« nd-screenshot: laika-verlag.de

Alle in der politischen Bildung engagierten Linken können dem Laika-Verlag dankbar sein: Die Filme, die man schon immer gesucht hat und die radikale Aufbrüche, subversive Taten und außerparlamentarische Bewegungen bebildern, werden von dem Zwei-Mann-Betrieb zugänglich gemacht. Die sechzehnte Veröffentlichung in der »Bibliothek des Widerstands« widmet sich dem Pariser Mai 1968. Drei Filme enthält dieses DVD-Buch. Der minutiös die Mai-Ereignisse kommentierende Zweiteiler »Mai 68« aus dem Jahr 1974, den die englische Filmemacherin Gudie Lawaetz produziert hat, zeigt immer noch besser als die im Textteil des Bandes gelieferte Chronologie den Aufstand der Studenten, die Barrikadennächte und die Verbindung der Revolte mit einer radikalisierten und in Generalstreik tretenden Arbeiterschaft.

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