Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
25.01.2012

Die falsche Krise

Kommentar von Dieter Janke

Der 500 Milliarden Euro schwere permanente Rettungsfonds ESM für den Euro-Raum ist nunmehr in trockenen Tüchern. Ein Jahr eher als ursprünglich geplant soll er zur Jahresmitte klammen Mitgliedern der Einheitswährung als »Brandmauer« zur Verfügung stehen. Weitgehender Konsens herrscht über die Definition der Problemlage als »Schuldenkrise« und über die restriktiven haushaltspolitischen Auflagen, während IWF-Chefin Christine Lagarde der Debatte um die erforderliche Höhe des Fonds mit ihrer Forderung nach deutlicher Aufstockung neue Nahrung gegeben hat.

Einer der wesentlichen Hintergründe für die Probleme im Euroraum wurde und wird jedoch standhaft verdrängt: die außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte. Die haben ihre Ursache zu einem beachtlichen Teil in den Dumpinglöhnen, von denen bundesdeutsche Exporteure profitieren, was nunmehr auch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) zum Gegenstand ihrer Kritik gemacht hat. Die deutsche Dominanz beim Rettungsschirm verhindert gerade eine radikale wie stimmige Diagnose. Daher bleiben die eingeschlagenen Gegenstrategien im Symptomatischen hängen - man bekämpft schlicht und ergreifend die falsche Krise. Lagarde wird daher wohl Recht behalten: sowohl hinsichtlich der unzureichenden Höhe des Rettungsfonds als auch mit ihrer jüngsten Warnung vor einer Rezession.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken