Kairo/Tripolis (dpa/nd). Drei Monate nach der offiziellen »Befreiung« Libyens sind die Gefechte zwischen Anhängern der alten und neuen Machthaber wieder aufgeflammt. Getreue des Staatschefs Muammar al-Gaddafi eroberten am Montag die Wüstenstadt Bani Walid zurück und hissten die grüne Fahne des Gaddafi-Staates.
Der Vorsitzende des libyschen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil entsandte daraufhin Einheiten des Verteidigungsministeriums, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Bei den Kämpfen seien fünf Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden, berichtete der arabische Fernsehsender Al-Arabija. Die Kämpfer beider Seiten hätten den ganzen Tag über gekämpft und dabei auch schwere Waffen eingesetzt.
Obama verspricht mehr Gerechtigkeit Washington (dpa/nd). US-Präsident Barack Obama will sich mit dem Versprechen größerer wirtschaftlicher Gerechtigkeit die Wiederwahl im November sichern. In seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstagabend (Ortszeit) wollte er laut US-Medien Pläne vorlegen, die angesichts immer größerer Ungleichheit »Fairness für alle« zum Ziel haben.
Im Kern bedeutet das: höhere Steuern für Reiche, Hilfen für Hausbesitzer in Nöten, Unterstützung für Firmen, die Jobs schaffen, und bessere Bildungsangebote für Berufseinsteiger. Obama wolle eine »Blaupause für eine Wirtschaft vorlegen, die von Dauer ist«, meldete der Sender CNN.
Da leben verschiedene Stämme - damals von den Kolonialherren und UNO zu Libyen zusammen geschweißt. Der ganze Kontinent besteht aus solchen von den Kolonialherren zusammen geschusterten Konglomeraten. Kein Gericht hat sie jemals angeklagt, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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