Tokio (AFP/nd). Die Folgen der Erdbebenkatastrophe und ein starker Yen haben der Exportnation Japan zum ersten Mal seit 31 Jahren ein Handelsdefizit beschert. 2011 überstiegen die Einfuhren die Ausfuhren nach offiziellen Angaben vom Mittwoch um 2,49 Billionen Yen (25 Milliarden Euro). Toyota büßte seinen Titel als größter Autoexporteur der Welt ein, zugleich stiegen nach der Atomkatastrophe von Fukushima die Importkosten für Energie. Als Folge der Katastrophe von Fuku-shima waren Ende 2011 von 54 japanischen Atomkraftwerken nur sechs am Netz.
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