(epd). Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat mit Skepsis auf die Ergebnisse des Spitzentreffens zum Rechtsextremismus reagiert. Kolat sprach am Mittwoch in diesem Zusammenhang von »Aktionismus«.
Viel entscheidender als ein Gipfeltreffen sei die Frage, wie nachhaltig der Kampf gegen rechtsextremistische Gewalt in der gesamten Gesellschaft tatsächlich geführt werde. »Ich hielte es für sinnvoller, die angekündigten zwei Millionen Euro für ein neues Kompetenzzentrum in bestehende Strukturen zu geben, die wirklich gute Arbeit machen und oft unterfinanziert sind«, so die SPD-Politikerin. Dabei verwies sie auf das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus »ReachOut«.
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