Viel Lärm um Schönefeld

Die Flugrouten für den neuen Flughafen stehen fest, die Poteste gehen weiter

Rund vier Monate vor Eröffnung des neuen Großflughafens BER in Schönefeld am 3. Juni wurden gestern vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) die Flugrouten über Berlin und Brandenburg vorgestellt. Für viele Anwohner eine Enttäuschung: Proteste, Demonstrationen, Klagen haben offenbar nicht viel bewirkt. Besonders im Südosten Berlins wird es laut.

Die Friedrichshagener Bürgerinitiative hatte noch einmal die Transparente hervorgeholt. »Keine Flugrouten über dem Müggelsee« wurde darauf gefordert und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zum »Drückeberger des Jahres« gekürt, weil er an keiner ihrer Demonstrationen teilgenommen hat. BAF-Direktor Nikolaus Herrmann zeigte sich davon unbeeindruckt und stellte vor der Presse erst einmal klar: »Wo ein Flughafen ist, ist auch Fluglärm.« Die Schutz der Bevölkerung vor Lärm sei zwar von zentraler Bedeutung, in einem so dicht besiedelten Raum lasse er sich aber kaum so verteilen, dass nur wenige Menschen betroffen sind. Besonders im Nahbereich werde es »sehr laut«, Doppelbelastungen durch Starts- und Landungen seien kaum zu vermeiden.

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