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Kein Schadenersatz für Millionen-Teppich

Augsburg (dpa/nd). Im Streit um den angeblich teuersten Teppich der Welt muss ein Augsburger Auktionator keinen Schadenersatz zahlen. Das Landgericht Augsburg wies am Freitag die Klage der früheren Besitzerin ab. Die Frau hatte von dem Auktionshaus knapp 350 000 Euro gefordert, weil es den Wert des geerbten Perserteppichs aus dem 17. Jahrhundert nicht erkannt hatte. Der Auktionator hatte das Stück auf 900 Euro geschätzt. Später brachte es bei einer Auktion in Augsburg 19 700 Euro ein. Bei einer erneuten Versteigerung im Londoner Auktionshaus Christie's erzielte der Läufer dann umgerechnet die Rekordsumme von 7,2 Millionen Euro.

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24.05.2012 | Katja Eichholz, David König und Olaf Präger

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