Washington (dpa/nd). Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner ist weiterhin völlig offen. Auch bei der letzten Fernsehdebatte vor den Vorwahlen in Florida am Dienstag gab es keinen eindeutigen Sieger oder Verlierer. Multimillionär Mitt Romney, der nach wie vor laut landesweiten Umfragen in Führung liegt, musste sich erneut gegen Vorwürfe wegen seines persönlichen Finanzgebarens zur Wehr setzen. Man solle »keine Leute bestrafen, weil sie wohlhabend sind. Ich bin stolz darauf, erfolgreich zu sein», konterte Romney bei der Debatte in Jacksonville.
Seinem ärgsten Widersacher, dem ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich, hielt Romney vor, er habe für einen der größten Hypothekenfinanzierer Lobbyarbeit betrieben, der mitverantwortlich für die schwere Finanzkrise 2008 war. Der libertäre Bewerber Ron Paul sprach sich für einen neuen politischen Kurs gegenüber Kuba aus.
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