Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Wolfgang Hübner
30.01.2012

MOSEKUNDS MONTAG

SELBSTVERSUCH

Mosekund hatte seinem Briefkasten eine Werbebroschüre der »Gesellschaft für Grenzerfahrungen« entnommen und sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, ein paar Angebote aus der Rubrik »Plötzlich … jemand anders« auszuprobieren. Als erstes wählte er »Plötzlich 90« aus, wofür er einen Anzug tragen musste, der jede Bewegung greisenhaft mühselig machte. »Waren Sie krank?« fragten ihn am Tag danach die Nachbarn besorgt. Dann interessierte er sich für »Plötzlich Millionär« - nach der Einnahme eines speziellen Mixgetränks fielen ruckartig alle materiellen Sorgen von ihm ab, und noch einige Zeit später bedankten sich die Nachbarn bei ihm für die noble Großzügigkeit, mit der er - wie er zu seiner Bestürzung erfuhr - Geschenke verteilt und Einladungen ausgesprochen hatte. Schließlich wagte Herr Mosekund einen letzten Versuch, und nachdem er die dazu notwendige Tablette eingenommen hatte, verbrachte er einen unbeschwerten, auf beinahe unheimliche Weise fröhlichen Tag. Allerdings sprach danach niemand mehr mit ihm. Die Nachbarn wichen ihm aus und tuschelten in sicherer Entfernung über ihn. Irritiert las er in der Werbebroschüre nach, was er da eigentlich gebucht hatte: »Plötzlich bescheuert«.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken