Sebastian Stoll, epd 31.01.2012 / Inland

Leihfahrräder für Obdachlose

In Freiburg versucht die dortige Diakonie, Menschen ohne Wohnung beim Organisieren ihres Alltags zu helfen

Wohnungslose sind in der Regel zu Fuß unterwegs - selbst für ein Fahrrad fehlt das Geld. Immobilität bringt ihnen zusätzlich erhebliche Nachteile, denn jeder Obdachlose hat Verpflichtungen und zugleich wenig Geld. In Freiburg (Baden-Württemberg) versucht die Diakonie mit Ausleihfahrräder zu helfen.

Marcel K. (37), ein Freiburger Obdachloser, holt sich vom Hof des Ferdinand-Weiß-Hauses ein Leihfahrrad der Diakonie. 50 Cent kostet ein Rad am Tag.

Freiburg. Wenn das Ferdinand-Weiß-Haus in Freiburg morgens um acht öffnet, haben viele seiner Besucher schon einen Gewaltmarsch hinter sich. »Obdachlose bevorzugen Schlafplätze, die geschützt sind und nicht zu weit außerhalb der Stadt liegen«, sagt Klaus Fournell, der als Sozialpädagoge in der Wohnungslosen-Beratungsstelle des Diakonischen Werkes arbeitet. »Das sind zum Beispiel die Endhaltestellen der Straßenbahn.« Auf sechs Kilometer schätzt Fournell einen durchschnittlichen Fußmarsch vom Schlafplatz bis zum Frühstück, das es in seiner Einrichtung gibt.

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