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31.01.2012

Auf der Suche nach Sonntagsrouten

Arbeitsgruppe soll besseren Lärmschutz für Flughafen-Anwohner prüfen

Schönefeld (dpa/nd). Nach der Festlegung der Flugrouten sucht eine Arbeitsgruppe Verbesserungsmöglichkeiten im Detail. Geprüft wird, ob die Piloten an Sonn- und Feiertagen bis zu einer größeren Höhe auf einzelne Routen festgelegt werden sollten, wie die Fluglärmkommission am Montag in Schönefeld ankündigte. Als Vorbild dient Tegel. Dort dürfen die Maschinen nach Starts nach Osten an Sonn- und Feiertagen erst auf 2400 Metern Höhe ihre Routen verlassen. Die Routen für Schönefeld sind bis rund 1500 Meter festgelegt.

Der Arbeitsgruppe gehören Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider (SPD), Vertreter der Fluggesellschaften, der Deutschen Flugsicherung und des Flughafens an. Sie soll auch prüfen, ob eine halbe Stunde vor und nach dem Nachtflugverbot von Mitternacht bis fünf Uhr verspätete und verfrühte Flüge von der Nord- auf die Südbahn verlegt werden können. Dann würden sie nicht über den Berliner Südwesten und Südosten fliegen.

Untersuchen wollen die Experten auch, ob höhere Landeanflüge möglich sind. Die Arbeitsgruppe soll in der ersten Sitzung der Fluglärmkommission nach Inbetriebnahme des Hauptstadtflughafens Anfang Juni Bericht erstatten.

Flughafenchef Rainer Schwarz sagte, die Änderungen dürften die Kapazität des Flughafens nicht beschränken. Sie liegt zunächst bei 27 Millionen Passagieren im Jahr. Der spätere Ausbau auf bis zu 45 Millionen ist genehmigt. Dann würde es im Jahr 360 000 Starts und Landungen geben. Die Betreiber wollen nun auf Basis dieser Zahl und der neuen Flugrouten das Gebiet neu berechnen, in dem Anwohner Anspruch auf Schallschutz haben. Bisher wird von über 25 000 Haushalten ausgegangen, die Anspruch auf Schallschutzfenster haben, aber erst bei 1000 Berechtigten sind sie vier Monate vor Eröffnung des Flughafens auch schon eingebaut.

Die Kommission aus Vertretern von Gemeinden und Luftverkehrsbranche ist eine beratende Einrichtung. Die Flugrouten legt das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung fest. Sie sollen innerhalb eines Jahres nach Inbetriebnahme überprüft werden. Dann könne es »Modifikationen« geben, sagte Amtsdirektor Niklaus Herrmann. Die Kommission tagt am 21. Mai wieder. In Berlin-Friedrichshagen wollten am Montagabend wieder Anwohner gegen die Flugroute über den Müggelsee protestieren.

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