(dpa). Die Kooperation der Berliner Krankenhäuser Charité und Vivantes hat den Häusern nach Angaben des Senats Einsparungen in Höhe von 29,1 Millionen Euro gebracht. Vor allem die Charité habe von den Synergieeffekten profitiert, sagte Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Dienstag in Berlin. Der Senat hatte die Zusammenarbeit der landeseigenen Konzerne im Juni 2010 beschlossen, weil beide finanziell angeschlagen waren. Ziel seien jährliche Einsparungen von 45 Millionen Euro, sagte Scheeres.
Gespart haben die Krankenhäuser laut Scheeres vor allem im Einkauf, aber auch durch eine inhaltliche Schwerpunktsetzung in der Geburtsmedizin. Geprüft würden derzeit zudem eine Zusammenarbeit beim Essen für die Patienten und gemeinsame Lager beziehungsweise Logistikeinrichtungen. Bei keinem der Projekte werde aber Personal eingespart, betonte Scheeres.
Allein das gemeinsame Krankenhauslabor von Charité und Vivantes brachte im ersten Jahr eine Ersparnis von einer Million Euro. Seit Anfang 2011 arbeiten zwölf Labore von Charité und Vivantes unter einem institutionellen Dach.
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