Potsdam (dpa). Der drohende Wegfall staatlicher Mittel gefährdet aus Sicht brandenburgischer Verkehrsbetriebe akut den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in einigen größeren Städten. Sollte sich die Bundesregierung von 2014 an schrittweise von der Finanzierung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur verabschieden, hätte dies fatale Folgen, sagten die Geschäftsführer der Unternehmen am Dienstag vor Journalisten in Potsdam. So stünden Straßenbahnen in Potsdam und Cottbus wie auch die Oberleitungsbusse (O-Busse) in Eberswalde (Barnim) auf dem Spiel. Ab 2020 könnte es gar keine Mittel mehr vom Bund geben; jetzt sind es jährlich 54 Millionen Euro. Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) sagte zu, gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen für weitere Förderung zu kämpfen.
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