Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
02.02.2012

Schulaufgaben

Kommentar von Jörg Meyer

Die deutsche Wirtschaft klagt. 75 000 Ausbildungsplätze konnten nach ihren Schätzungen im letzten Jahr nicht besetzt werden. Insbesondere das Hotel- und Gastrogewerbe sieht einen Lehrlingsmangel. Jede vierte Stelle blieb hier frei. Demgegenüber stecken insgesamt 300 000 bis 350 000 Jugendliche in der »Einstiegsqualifikation« und anderen Zwischenlagergelegenheiten für schwer Vermittelbare. 30 000 bis 40 000 kamen im Jahr 2011 hinzu. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind mittlerweile 17 Prozent der 20- bis 29-Jährigen ohne Ausbildung - 1,5 Millionen junge Menschen mit prekärer Perspektive.

Im Jahr 2010 waren die Gewerkschaften aus gutem Grund aus dem Ausbildungspakt zwischen Wirtschaft, Bundesarbeitsagentur und Bundesregierung ausgestiegen: zu wenig Ausbildungsplätze unter zu schlechten Bedingungen. Sieht man sich die Kampagne der Gewerkschaftsjugend gegen eine Aufweichung des Jugendarbeitsschutzgesetzes an, wird man auf viele Beispiele von schlechter Bezahlung, illegalen Wochenarbeitszeiten, Überstunden und Nachtarbeit treffen. Kurz: auf die Ausbeutung oft Minderjähriger. Kein Wunder, dass sich vergleichsweise wenige Jugendliche auf derlei Plätze bewerben. Die Jubelmeldung der Ausbildungspaktpartner, dass sich trotz der unbesetzten Stellen alles doch irgendwie verbessert hat und auf dem Weg in die rosige Zukunft ist, darf also getrost mit einiger Skepsis gesehen werden.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken