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Manfred Hönel
02.02.2012

Kleine Delle

Seit das Sechstagerennen im Berliner Velodrom 1996 neu angeschoben wurde, schafften es erst fünf deutsche Teams, am Ende der Rundenjagd die Siegerkränze abzuholen. Das allerdings gar kein deutscher Bahnspezialist auf dem Siegerpodest Platz nehmen durfte wie in der Nacht zu Mittwoch, besitzt Seltenheitswert. Hinter den Australiern Leigh Howard und Cameron Meyer kamen diesmal die Schweizer Franco Marvulli/ Silvan Dillier und das belgische Duo Iljo Keisse und Kenny de Ketele auf die Plätze.

Erst auf dem vierten Rang folgten mit Roger Kluge und Leif Lampater die deutschen Favoriten. Lampater hatte bereits 2007 mit dem Berliner Guido Fulst gewonnen und Roger Kluge im vorigen Jahr mit Robert Bartko. Natürlich hätte sich der Eisenhüttenstädter Kluge gern als Sieger feiern lassen. In Resignation verfällt der Olympiazweite von Peking jedoch nicht: »Wir waren mit den Siegern in einer Runde, hatten nur weniger Punkte. Mir hat das Rennen mit Blick auf Olympia viel gebracht. Ich fliege jetzt nach Doha und will nächste Woche bei der Katar-Rundfahrt weiter an meinem Formaufbau für London arbeiten.«

Mit einer Runde Rückstand jagten die Berliner Robert Bengsch und Marcel Kalz ins Ziel. Darüber freute sich Sechstage-Sportdirektor Dieter Stein: »Robert und Marcel werden immer besser. Ich denke, im nächsten Jahr können sie schon um den Sieg mitfahren.«

Geschäftsführer Heinz Seesing war nicht rundum zufrieden: »Wir sind wieder auf 70 000 Zuschauer gekommen. Trotzdem hatten wir eine kleine Delle. Es fehlten etwa 4000 Besucher. Wir werden daran arbeiten, im nächsten Jahr auch Freitag und Samstag wieder volles Haus zu haben.« Vielleicht blieben einige Fans fern, weil Lokalmatador Robert Bartko (Potsdam) nicht am Start war. Ihm sollte die Gage gekürzt werden, daraufhin hatte der Doppel-Olympiasieger abgesagt. Beim bisweilen recht mittelmäßigen Showprogramm hätten die 4000 Euro mehr für Bartko sicher leicht aufgetrieben werden können. Manfred Hönel

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