Jürgen Vogt, Buenos Aires 07.02.2012 / Ausland

Zankapfel Falkland-Inseln

Das Säbelrasseln 30 Jahre nach dem britisch-argentinischen Krieg geht weiter

Der Hubschrauberpilot der Royal Air Force Prinz William hat jetzt seinen Dienst auf dem Luftwaffenstützpunkt Mount Pleasant angetreten. Mit der sechswöchigen Stationierung der Nummer zwei in der britischen Thronfolge auf den Falklands hat London die mediale Schlacht um die Inseln im Südatlantik erst einmal gewonnen.

Dass Prinz William auf die Inseln kommt, war seit Monaten bekannt. Doch 2012 wird in Großbritannien und Argentinien der 30. Jahrestag der kriegerischen Auseinandersetzung um die Felsen und Schafe im Südatlantik begangen. Da sorgt es auch für Schlagzeilen, wenn London dem Prinzen mit der »HMS Dauntless« ein Kriegsschiff mit 190 Mann Besatzung hinterherschickt und in der Presse gemutmaßt wird, dass auch ein U-Boot in den Südatlantik unterwegs sei. Außenminister William Hague hat es am Sonntag indirekt bestätigt und als Routine heruntergespielt. Argentinien dagegen fühlt sich provoziert. »Großbritannien war immer das Gesicht von Imperialismus und Kolonialismus in aller Welt«, sagte Vizepräsident Amado Boudousagte, und die Malvinas (Falklandinseln) seien eines der letzten Symbole dieser Schande.

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