Rainer Schultz 07.02.2012 / Ausland

Das Embargo studieren

Für US-amerikanische Studenten ist Kuba ein lehrreicher Auslandsaufenthalt

Wie US-amerikanische Studenten an die Universität nach Havanna kommen und dabei von Opfern zu Tätern werden. Oder umgekehrt.

Für US-amerikanische Staatsbürger ist es seit 1963 verboten, nach Kuba zu reisen. Etwa 80 000 tun es trotzdem - Jahr für Jahr. Schließlich ist der Flug von Miami nach Havanna kürzer als die Fahrt von dort nach Varadero. Ohne Furcht vor juristischen Konsequenzen dürfen lediglich besonders lizensierte Gruppen reisen. Dazu zählten seit der Amtszeit Bill Clintons (1992-2000) vor allem Universitäten, Künstler und religiöse Einrichtungen. Würde das Reiseverbot ganz fallen, so schätzen Tourismusexperten, wüchse die Zahl der derzeitig 2,3 Millionen Urlauber um das Doppelte. Gegenwärtig versuchen jedoch exilkubanische Kongressabgeordnete diese Reisegenehmigungen wieder einzukassieren. Nach Ansicht der Außenausschuss-Vorsitzenden Ileana Ros-Lehtinen darf es keine Reisen in »die brutale Castro-Diktatur geben, den erklärten Feind Amerikas« geben, denn, so die Republikanerin, jeder Dollar, der dort ausgegeben wird, »bereichert die Unterdrücker und verhindert die Transition zur Demokratie«.

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