In Chile entsteht eine neue Bewegung

Die Studentinnen Camila Vallejo und Karol Cariola sowie der Gewerkschafter Jorge Murúa über soziale Proteste in ihrer Heimat

Bildungsproteste haben Chile in Bewegung versetzt. Die Repression gegen Schüler und Studenten (Foto oben) stieß auf breite Ablehnung. Auf Einladung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Rosa-Luxemburg-Stiftung schildern Sprecherinnen der chilenischen Studierenden und ein Vertreter des Gewerkschaftsdachverbandes CUT in Deutschland die Bildungsproteste in Chile: Camila Vallejo, Jorge Murúa und Karol Cariola (unten: v. l. n. r.) berichten heute 19 Uhr im Audimax der Humboldt-Universität in Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin. Vorab sprach mit ihnen für »nd« Knut Henkel.

nd: Die Bilder der Studentenproteste in Chile gingen im letzten Jahr rund um den Globus. Wie ist die derzeitige Situation und was ist der Grund der Reise durch Deutschland?
Karol Cariola: Oh, wir sind eine Gruppe von drei jungen Chilenen, die über unser Land informieren wollen. Wir wollen der Welt zeigen, dass hinter den Studentenprotesten, die im letzten Jahr international für Aufmerksamkeit gesorgt haben, eine soziale Bewegung steht. Die stellt nicht die Privatisierungen im Bildungssystem in Frage, sondern das ganze neoliberale Modell. Wir wehren uns gegen die Hegemonie des Kapitalismus und wir haben kollektive Strukturen des Widerstands geschaffen. In Chile entsteht eine neue politische Bewegung mit Perspektive.

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