In britischer Ausgelassenheit posierte gestern Simon McDonald. Der Botschafter war mit zwei Fähnchen ausgerüstet und lächelte vor einem doppelstöckigen Werbebus und dem Brandenburger Tor. Bei den Briten machen so etwas Exzellenzen noch selbst. Dieses Mittel heiligt offenbar der gute Zweck.
Der ist ein Lockruf. Touristen, Investoren und Studenten sollen auf die Inseln kommen. Große Ereignisse treten dabei für sich selbst ein. Das sind sehr gegenwärtig die Olympischen und die Paralympischen Spiele, sehr historisch ist das 60. Thronjubiläum der Queen.
Die Berliner sind ja letztlich in gleicher Sache unterwegs, auf ihre Sympathie lässt sich zählen. Dies um so mehr, kommen ja die Werber von der Themse an die Spree mit ihren Plakaten, Mitarbeitern und Millionen Pfund. Schon vermitteln die Busse mit ihren Aufschriften ein Ferngefühl - in Originalsprache. Geht der Berliner nicht nach London, dann ist London eben hier. Welcome!
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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