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Die Hintergrundgeschichte ist recht dünn, deshalb nur so viel: Wie der lateinische Titel »Alea iacta est« (so viel wie: Die Würfel sind gefallen.) ahnen lässt, geht es um das alte Rom. Wir scharen uns um die Nachempfindung eines antiken Stadtzentrums mit Tempel, Senatsgebäude, Kastell und Forum nebst Latrine. Das Ziel: In fünf Durchgängen aus jeweils mehreren Runden acht Würfel so auf die Gebäude zu verteilen, damit wir verschiedenartige, möglichst zueinander passende Kartonplättchen für die Endabrechnung erhalten.
Dabei verlangt jedes Gebäude eine andere Taktik. Wer etwa den ersten Würfel in den Tempel legt, hat bei der Augenzahl noch die freie Wahl. In der Folge muss jedoch jeder weitere Spieler dort immer einen Würfel mehr platzieren, wobei die Summe seiner Würfel höher sein muss als die der schon liegenden. Im Senat werden »Straßen« von Würfeln aufsteigender Augenzahl ausgelegt, im Kastell Pasche aus möglichst vielen Würfeln möglichst hoher Augenzahl. Wer in diesen drei Gebäuden nichts reißen kann, legt einen bis zwei Würfel bestimmter Werte ins Forum, was fast immer geht, allerdings das Risiko birgt, dass die Würfel im weiteren Spielverlauf von anderen in die Latrine geschubst werden - wo auch jene landen, die sich regelgemäß nirgends platzieren lassen. Bei alldem dürfen wir zwar immer alle noch nicht platzierten Würfeln unserer Farbe werfen, doch nur in ein einziges Gebäude pro Runde passende Würfel legen.
Das funktioniert alles recht reibungslos und ordentlich, und auch die verschiedenen Kartonplättchen, darunter Provinzen, Senatoren, besondere Auftragskarten und anderes mehr, lassen sich mit taktischem Geschick und etwas Glück zu punkteträchtigen Kombinationen arrangieren: Kein großer Wurf, aber ein willkommener Würfelspaß für Strategiespielgeschädigte.
»Alea iacta est«, von Bernd Eisenstein & Jeffrey D. Allers, Alea/Ravensburger, für zwei bis fünf Spieler ab 9 J. , ca. 16 Euro.
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
Preis: 14,95 €
Preis: 60,00 €
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