Klaus Müller 11.02.2012 / Debatte

Der geraubte Lebensabend

Ein späterer Renteneinstieg löst keine Probleme, schafft aber viele neue

Rettet die Rente mit 67 das Rentensystem? Linke Theoretiker, Sozialverbände und Gewerkschaften sagen schon seit Jahren, dass es bessere Lösungen gibt. Für ein neues System plädiert auch dieser Text.

Prof. Dr. Klaus Müller: Der Volkswirtschaftler ist 1944 in Ursprung (Erzgebirge) geboren. Er studierte Finanzökonomik und Außenwirtschaft an der Hochschule für Ökonomie Berlin und habilitierte 1978 über das Thema Verteilungstheorien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Heute ist er Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Chemnitz und an der Berufsakademie Glauchau.

Die Rente erst mit Vollendung des 67. Lebensjahres auszuzahlen, erscheint aus einem bestimmten Blickwinkel plausibel: Erwerbstätige zahlen Versicherungsbeiträge in die Rentenkasse ein. Man spricht bei diesem Finanzierungsmodell auch vom Generationenvertrag. Die Jungen sorgen für die Alten. Das System ist nur so lange funktionsfähig, wie das Einzahlungsvolumen den Auszahlungsbedarf deckt. Eine steigende Zahl von Rentnern kann nur versorgt werden, wenn entweder mehr Versicherte einzahlen oder/und deren Einkommen beziehungsweise die Beitragssätze steigen.

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