Susann Witt-Stahl, Hamburg 11.02.2012 / Inland

Schlag in die Magengrube

Musical-Konzern will weiter Beschäftigte ausgliedern - nicht aus Geldnot, sondern aus Profitdenken

Der Musical-Konzern Stage Entertainment gliedert immer mehr seiner Beschäftigten in Fremdfirmen aus. Die Ankleider im Operettenhaus Hamburg wollen sich wehren.

Seit mehr als einem Jahrzehnt präsentiert der Konzern Stage Entertainment bunte Musical-Welten. Derzeit bezaubert noch »Sister Act« die Zuschauer im Operettenhaus Hamburg (OPH) an der Reeperbahn. Ab November soll »Rocky« dort die Fäuste schwingen. Der erste Schlag hat bereits gesessen. Allerdings kam er nicht vom »italienischen Hengst« auf der Bühne, sondern vom Arbeitgeber hinter den Kulissen. Getroffen wurden die Ankleider - »und zwar mitten in die Magengrube«, sagt Vera Kohrt, die seit zehn Jahren in der größten Backstage-Abteilung des OPH arbeitet. Der 49-jährigen Mutter von zwei Kindern und ihren 30 Kollegen droht eine erhebliche Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen oder gar der Gang zum Arbeitsamt.

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