Charlotte Noblet 12.02.2012 / Kino und Film

Station Jaurès, wo mehrere Welten aufeinander stoßen

»Jaurès war sein kleines Theater: Oben ist die U-Bahn, darunter fahren die Autos und noch weiter unten leben die kleinen Afghanen. Es ist wie die Welt von der Seite gesehen, mit allen ihrer Schichten.«

Die Station Jaurès in Paris.
Der französische Regisseur Vincent Dieutre sitzt in einem Auditorium mit der Filmmacherin Eva Truffaut, einer Freundin von ihm. Sie schauen gemeinsam sein Filmmaterial, lauter Aufnahmen aus einem Wohnzimmer mit Blick auf die Station Jaurès in Paris. Sie stellt ihm die Fragen und wird damit zur leitenden Hand blinder Zuschauer. Der antwortet und macht auf seine Art die Motive auf der Leinwand vertraulich. Deren Performance erinnert an einen Dialog im Theater. Sie wird zum Film integriert. Die InsiderAlle anderen Bilder werden aus dem Wohnzimmer des Freundes vom Regisseur aufgenommen. Ihn und die Inneneinrichtung kann sich der Zuschauer vorstellen, kann sie aber nicht sehen. Durch die Antworten auf die Fragen wird aber mehr und mehr über »Simon« erzählt. Dieser katholischen Aktivist ist für humanitäre Organisationen sein Leben lang quer durch durch die Welt gereist. Inzwischen pensioniert, lebt er jetzt in Paris von seiner Frau getrennt und hat Vincent Dieutre in einem Darkroom kennen gelernt.

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