Washington (dpa/nd). Mit einem Vorwahlsieg im kleinen US-Staat Maine hat Multimillionär Mitt Romney im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur am Samstag seine Favoritenrolle unterstrichen. Er kam auf 39 Prozent der Stimmen, der Kongressabgeordnete Ron Paul auf 36 Prozent. Rick Santorum und Newt Gingrich hatten in Maine kaum Wahlkampf betrieben und erreichten 18 sowie sechs Prozent.
Auch bei einer Aktivistenkonferenz der Republikaner in Washington sprachen sich die Teilnehmer am Samstag mehrheitlich für Romney aus. Der Ex-Gouverneur kam in dem für die Kandidatenkür allerdings bedeutungslosen Votum auf 38 Prozent der Stimmen, Santorum auf 31 Prozent. Die nächsten Abstimmungen finden am 28. Februar statt.
Derweil will Präsident Barack Obama im Wahljahr mit seinem Haushaltsplan für 2013 auf Stimmenfang gehen. Kernpunkte sind höhere Steuern zulasten der Reichen und zusätzliche Milliarden für neue Jobs. Wie die »New York Times« am Samstag berichtete, geht der Etatentwurf von einem steigenden Defizit von 901 Milliarden Dollar (688 Milliarden Euro) aus. Doch wird die Lücke erstmals seit 2008 unter einer Billion Dollar liegen. Unternehmen, Hedgefonds-Manager und Reiche sollen durch neue Steuern 1,5 Billionen Dollar beitragen. Kürzungen sind bei staatlichen Gesundheitsprogrammen vorgesehen.
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Am 3. Januar 2012 beginnen die US-Republikaner die Vorwahlen. In einem fünfmonatigen Wahlmarathon suchen sie einen Präsidentschaftskandidaten und Herausforderer von Präsident Barack Obama. Die Präsidentschaftswahlen finden am 6. November 2012 statt. Mehr
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