Charlotte Noblet 14.02.2012 / Kino und Film

Sei dabei! Die Revolution in Kairo

"Können wir eine Demokratie haben, wenn wir nicht mal uns gegenseitig mit unseren unterschiedlichen Meinungen zuhören können?"

Szene aus "Words of Witness" von Mai Iskander
Kurz nach dem Rücktritt Mubaraks fragt die 22-jährige Journalistin Heba Afify den Protestierenden auf dem Tahrir Platz, was für eine Zukunft sie sich für Ägypten jetzt wünschen: Sie will diese Meinungsvielfalt mit Worten verfassen. Heba schreibt auf Englisch für die Online-Redaktion der unabhängigen ägyptischen Tageszeitung "Al-Masry Al-Youm" in Kairo. Ihren Alltag bis kurz nach den Parlamentwahlen im November 2011 hat die ägyptisch-amerikanische Dokumentarfilmemacherin Mai Iskander begleitet.Über die Armee und die Staatssicherheit wird vieles gesagt, aber was ist die Wahrheit? Heba bemüht sich, die Ereignisse in ihrem Land zu verstehen. Dafür geht sie auf dem Tahrir Platz, schau ausländische Fernsehnachrichten im Elternhaus und folgt Facebook-und Twitter-Accounts von ihrem Blackberry aus. Sie möchte eine Reportage über alle dieser "vermissten Verwandten" bei der Revolution schreiben. Durch ihre Recherchen ist Heba langsam gut vernetzt.

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