Ute Evers, Havanna 16.02.2012 / Kultur

Karibik, Kritik

In Havanna findet die XXI. Internationale Buchmesse statt

Lesen vor Meereskulisse ...

Die XXI. Internationale Buchmesse in Havanna ist in diesem Jahr den Kulturen der »Großen Karibik« gewidmet. Das heißt: Bücher von den Bahamas über die Antillen bis Tobago und Trinidad, aus Ländern mit einer Küste zum karibischen Meer, von Mexiko über Nicaragua bis Venezuela. Entsprechend sind zahlreiche Autoren von dort zu Gast, darunter Sergio Pitol aus Mexiko und Pauline Melville aus Guyana sowie Sylvie Glissant aus Martinique. Letztere wird in Erinnerung an Édouard Glissant (1928-2011) sprechen, der ein Vordenker zu Fragen postkolonialer Identität und Kulturtheorie war. Wie kaum eine andere lebende kubanische Schriftstellerin spiegelt die Dichterin Nancy Morejón in ihrem Werk die kulturellen Wurzeln der Karibik. Rassismus, Marginalität, kulturelle Identitäten und Sprachenvielfalt sind nur wenige Themen aus dem Programm, das vor allem das Kulturhaus Casa de las Américas kooridiniert. Neben dem staatlichen Buchinstitut ICL, das fast alle Verlage der Insel versammelt, verfügt die Casa über einen eigenen Verlag. Seit ihrer Entstehung 1959 publizierte sie von insgesamt mehr als 900 Titeln über 250 aus der Karibik.

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