(dpa). Der Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz hat sich gegen die Baupläne für die Repräsentanz von ThyssenKrupp in Berlin-Mitte ausgesprochen. Der geplante Glaswürfel würde den Blick auf das frühere Staatsratsgebäude der DDR am Schlossplatz verstellen, sagte Schmitz. »Aus Respekt vor dem DDR-Erbe sollten wir das Gebäude als frei stehenden Baukörper erhalten.«
Der SPD-Politiker schloss sich damit einem Vorschlag des renommierten Stadtplaners Florian Mausbach an. Der Ex-Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung hatte kürzlich dafür plädiert, die ThyssenKrupp AG solle für ihre Repräsentanz stattdessen die frühere Bauakademie am Schlossplatz nutzen.
»Wenn das Unternehmen bereit ist, den wunderbaren einstigen Schinkel-Bau wiederzuerrichten, gibt das Land Berlin das Grundstück für einen symbolischen Preis von einem Euro dazu«, versprach Schmitz.
Aktuelle Ausgabe: 26.05.2012
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