Rostock (dpa/nd). Nach der jüngsten Paraffin-Verschmutzung am Darß und auf der Ostsee vor Graal-Müritz suchen die Behörden nach dem Verursacher. Wie der Sprecher der Wasserschutzpolizei am Dienstag in Waldeck bei Rostock sagte, könnten dafür mehr als 100 Schiffe infrage kommen. Dies hätten entsprechende Untersuchungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie mit sogenannten Driftmodellen ergeben. Nun müsse zunächst geprüft werden, ob diese Schiffe überhaupt in der Lage seien, solche Materialien zu transportieren, sagte Richter. Gleichzeitig laufe die Analyse des Paraffins, das als Nebenprodukt bei der Erdölverarbeitung gewonnen wird. Ein Ranger der Nationalparkverwaltung Darß hatte die Polizei über angeschwemmte Klumpen am Strand von Ahrenshoop informiert.
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