nd: Warum ist Joachim Gauck für die Linkspartei als Bundespräsident »unwählbar«?
Lötzsch: Joachim Gauck ist nach Ansicht der »Bild«-Zeitung der Präsident der Herzen. Wer der Meinung ist, dass Hartz IV gerechtfertigt ist, wer mit zunehmender Armut in unserem Land gut leben kann, der ist ein Kandidat der kalten Herzen und damit nicht unser Kandidat.
Kritik an Gauck wurde aber auch in anderen Bereichen laut.
Man kann viele Argumente aufzählen. Sein Geschichtsverständnis, seine Befürwortung des Jugoslawien- und Afghanistan-Krieges oder seine politische Nähe zu Herrn Sarrazin und seinen rassistischen Thesen machen ihn nicht nur für einen Linken unwählbar.
Aber die anderen Bundestagsparteien wollen ihn. Was nun?
Die Hartz-IV-Parteien haben ihren gemeinsamen Kandidaten gefunden, das wundert mich nicht. Am Donnerstag will der Bundesvorstand der LINKEN zusammen mit den Vertretern von Bundestagsfraktion und Ländern entscheiden, ob wir einen eigenen Kandidatin aufstellen. Ich denke, das wird uns gelingen.
Am Donnerstag wird also über eine konkrete Person entschieden? Sind Namen im Umlauf?
Wenn ich mir anschaue, wie am letzten Wochenende Leute aufs Kandidatenkarussell geworfen und wieder herunter geschubst worden sind, komme ich zu dem Schluss: Das ist nicht akzeptabel, so geht man nicht mit Menschen um. Darum werden wir uns erst äußern, wenn wir uns mit möglichen Kandidaten verständigt haben. Wenn wir jemand auswählen, übernehmen wir schließlich auch Verantwortung.
Wie sähe Ihr Wunschkandidat aus oder wäre es eine Kandidatin?
Entscheidend ist, welche Inhalte diese Person in der Öffentlichkeit vertritt. Für uns ist das die Idee der solidarischen Gesellschaft. Unser Kandidat oder unsere Kandidatin wird auch jemand sein, der sich gegen die weitere Spaltung der Gesellschaft wendet. Gauck vertritt eine Gruppe in der Gesellschaft, die mit Verachtung auf Menschen schaut, die in Armut leben.
Dem Vernehmen nach will die LINKE mit den Piraten Gespräche führen. Auch in anderen Parteien gibt es Kritik an Gauck. Ist eine gemeinsame Suche nach einer Gauck-Alternative denkbar?
Natürlich höre ich das Grummeln bei SPD und Grünen. Die beiden hatten gedacht, dass sie mit dem Vorschlag Gauck die Kanzlerin in eine Falle locken. Nun sind sie selber in diese Falle gelaufen. Auch in der Union gibt es Unzufriedenheit. Letztendlich ist es immer gut, wenn unser Kandidat oder unsere Kandidatin auch von anderen unterstützt wird. Aber dazu müssen wir einen Vorschlag unterbreiten.
Also keine gemeinsame Suche?
Wir müssen erst unsere eigene Position formulieren. Gespräche mit allen anderen Parteien zu führen, ist auch immer richtig, aber das wäre hier erst der zweite Schritt, und man muss die Dinge ja nacheinander tun.
Was erwarten Sie von Joachim Gauck als Staatsoberhaupt?
Er wird vermutlich seine Position, zum Beispiel in Bezug auf Vorratsdatenspeicherung oder in Bezug auf, wie er gesagt hat, »die unsäglich alberne Occupy-Bewegung«, eher noch stärken. Er wird die Gesellschaft weiter spalten. Und natürlich wird er sich auf seine Art dafür rächen, dass die Bundeskanzlerin Merkel ihn nicht schon vor zwei Jahren vorgeschlagen hat. Er wird sich, mit der »Bild«-Zeitung im Rücken, als Volkstribun aufspielen. Alle Parteien die ihn vorgeschlagen haben, werden ihr blaues Wunder mit ihm erleben.
Joachim Gauck wurde souverän zum Bundespräsidenten gewählt. 991 Stimmen erhielt er von den Wahlfrauen und -männern von SPD, Grünen, CDU, CSU und FDP. Doch es gab auch 108 Enthaltungen.
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Wäre die Linke konsequent und würde direkte und wahre Demokratie nicht nur dann fordern, wenn die Mehrheitsmeinung gerade zufällig ins eigene Weltbild passt (z.B. Afghanistaneinsatz), dann müsste sie zur Kenntnis nehmen, dass der Großteil der Linken-Anhänger Gauck ebenfalls unterstützt.
Und wo Gauck Recht hat, hat er Recht: Die Occupy-Bewegung, zumindest in Deutschland, ist ein Witz. Sie protestiert noch nicht einmal vor dem richtigen Gebäude und wird nur deshalb schon so lange dort geduldet, weil sie absolut ungefährlich ist.
welche, die das Denken den Pferden überlassen, wegen des größeren Kopfes.
Sonst wüssten sie, dass Frau Lötzsch gar nicht kandidiert.
Aber naja, wer so früh aus dem HENKER kommt...
Der Artikel gefällt mir sehr gut.Was mich aber im täglichenLeben wundert,ist die verbreitete Zustimmung für Gauck?
Ich kann das nicht ganz verstehen
wird von BILD suggeriert. Verstehste?
Wenn die LINKE einen richtigen Gegenkandidaten präsentieren würde, dann könnte man ihr Gerede gegen Gauk auch ernst nehmen.
Nicht irgendeinen sozialistischen Kabarettisten, der bekannt werden muß, sondern einen sozialistischen Kabarettisten, der schon bekannt ist und nun, wegen seiner künftigen vierten Frau ein bischen Geld benötigt, sollte Kandidat sein.
Ich meine den größten, besten und schönsten: Oskar Lafontaine.
Aber ich glaube, daß er nicht zur Verfügung steht. Das Geld lockt ihn zwar, aber da die Aussichten gegen Null tendieren, wird er die Kandidatur lassen.
Er steht nur dann zur Verfügung, wenn die Mehrheiten sicher sind und die Arbeit sehr gering ist.
dieser mann ist seit 20 jahren ein spalter, und er wird es immer sein. mit seinen marktliberalen freiheitsansichten steht er einem weltbild entgegen, dass jedem mensch das recht auf ein würdiges leben einräumt.
ob er sarazzin mutig nennt oder nicht ist für mich nicht von belang - viel wichtiger finde ich die aufarbeitung seiner politischen vergangenheit als pfarrer in der ddr und als behördenleiter bei der stasiunterlagenbehörde.
dort sollte journalismus fragen beantworten, die viele menschen zur zeit bewegen.
noch ist gauck nicht gewählt, - er könnte auch unwähbar werden, wenn fragen und behauptungen zu seiner vergangenheit, die aufgetaucht sind, nachweisbar beantwortet werden.
das wäre die möglichkeit des ND sich im medienwald zu etablieren -
!!!gleichberechtigt!!!
Peter Sodann war mit seinen netten ruhigen Art , Brecht zu zitieren , ein guter ironischer Präsidentschaftskandidat gegen die Mitte-Rechts-Zombies.
IMit gesunder Ironie ist auch die souveräne Jutta Dittfurth gesegnet, dazu mit beachtlichen Kenntnissen der Kritik der Politischen Ökonomie in ihrem Krisenverlauf konvergent mit der kapitalistischen Naturzerstörung ...
"Wäre die Linke konsequent und würde direkte und wahre Demokratie nicht nur dann fordern, wenn die Mehrheitsmeinung gerade zufällig ins eigene Weltbild passt (z.B. Afghanistaneinsatz), dann müsste sie zur Kenntnis nehmen, dass der Großteil der Linken-Anhänger Gauck ebenfalls unterstützt."
Was ist denn das fürn Schmäh!
Hier wird wohl der Schuh der anderen Parteien, der Partei "DIE LINKE", in den Schrank gestellt.
Du bist wohl besoffen aus der Bütt gefallen.
Wenn da mal so ein kapitalistischer Naturzerstörer daher spaziert kommt und die Jutta steht am Wegesrand, dann fängt der - ehe er sich versieht - ruckzuck zwei ökolinke Haken
"Wenn die LINKE einen richtigen Gegenkandidaten präsentieren würde, dann könnte man ihr Gerede gegen Gauk auch ernst nehmen.
Nicht irgendeinen sozialistischen Kabarettisten, der bekannt werden muß, sondern einen sozialistischen Kabarettisten, der schon bekannt ist und nun, wegen seiner künftigen vierten Frau ein bischen Geld benötigt, sollte Kandidat sein.
Ich meine den größten, besten und schönsten: Oskar Lafontaine.
Aber ich glaube, daß er nicht zur Verfügung steht. Das Geld lockt ihn zwar, aber da die Aussichten gegen Null tendieren, wird er die Kandidatur lassen.
Er steht nur dann zur Verfügung, wenn die Mehrheiten sicher sind und die Arbeit sehr gering ist."
Du bist sicherlich auch Pfarrer, oder christlich wie Gauck.
Keine Substanz und nur Hass, gegenüber Menschen mit Visionen einer anderen, besseren, unserem Grundgesetz entsprechenden Welt.
Hier kannst DU Oskar und Peter und Jutta, Dir zum Vorbild nehmen.
Dein Kleingeist passt gut, zur Gauck-Mentalität !
Vielen Dank an für diesen schöne Interview,
mittlerweile kommen ja auch aus den bürgerlichen Medien die ersten kritischen Betrachtungen über die Person Gauk.
Was ich bei der ganzen Sache mit Abstand an merkwürdigsten finde ist die Tatsache wie viele Leute sich über etwas eine Meinung bilden ohne sich wirklich mit einer Sache auseinander zu setzen.
Die angebliche sagenhafte Zustimmung zu Gauk ist ja gerade schon beängstigend. Aber wenn ich die Leute gefragt habe, was sie denn über Gauk wussten, dann war meistens Ebbe. Für was er denn stehe? Antwort: Freiheit!
"Schön, Rosa Luxemburg auch, wo ist den da der Unterschied?.....Schulterzucken."
Wirklich, das was diese moderne Medienwelt aus den Menschen macht, ist einfach nur noch erbärmlich.
Auch der Kommentar zur Occupy-Bewegung oben in dem Kommentar, ist für mich eher ernüchternd. Sicherlich ist die Bewegung ein eher bunter Haufen ohne konkrete Forderungen, wo auch ich als nicht mehr ganz so junger Mensch, meine Probleme mit habe. Und wenn es auch als zu oft um freien Download und weiß ich nicht geht, so lässt sich doch nicht verleugnen, das manche Aspekte des Kampfes gegen die "Piraterie", extrem schwammig formuliert sind. Mir ist eine bunte Bewegung mit vielleicht manchen "schrägen Ansichten" lieber als gar keine Bewegung und Alles über sich ergehen zu lassen.
So etwas als lächerlich zu bezeichnen, erschließt sich mir nicht und spricht nicht gerade von einem kritischen, ernsthaften Zeitgeist.
"Mein Widerstand heißt Lebendigkeit" oder noch älter
"Wer sich nicht bewegt, der spürt auch seine Fesseln nicht."
beste Grüße
"etwas eine Meinung bilden ohne sich wirklich mit einer Sache auseinander zu setzen"
da habe Sie vollkommen recht... z.B. Frau Lötzsch sagt: "seine politische Nähe zu Herrn Sarrazin und seinen rassistischen Thesen machen..." Und was hat Gauck wirklich gesagt:
www.sueddeutsche.de/politik/gauck-gespraech-von-die-leute-muessen-aus-der-haengematte-aufstehen-1.1288292-4
"Gauck: Das andere sind seine biologistischen Herleitungen.
SZ: Sarrazins Thesen von erblich weniger intelligenten Kindern bei bestimmten Gruppen.
Gauck: Wenn er das so behauptet, dann würde ich das auch kritisieren."
Er kritisiert eben gerade das rassistische... Im übrigen kann man auch seine Haltung zu Hartz 4 usw. dort nachlesen.
Lötzsch: " Er wird vermutlich seine Position, zum Beispiel in Bezug auf Vorratsdatenspeicherung oder in Bezug auf, wie er gesagt hat, »die unsäglich alberne Occupy-Bewegung«, eher noch stärken."
Es ist unglaublich wie Ihm die Worte im Mund umgedreht werden. Quellenstudium ist eine Tugend....
Im übrigen hat er auch folgendes gesagt:
Gauck: "Wir sehen ja auch in den Kreisen der Hartz-IV-Empfänger Leute, die politisch aktiv sind und auf eine Demonstration gehen. In diesem Moment verändert sich schon ihr Leben. Sie zeigen Haltung."
Der Hass der ihm entgegen schlägt ist irrational, man sollte ihm einfach mal 100 Tage geben.
Warum ist die Linke nicht ehrlich und sagt: der Mann ist Antikommunist, vielleicht auch weil sein Vater in Sibirien war... und der wird uns nur Ärger machen ? Der wird uns ständig daran erinnern woher wir kommen.... und deshalb lehnen wir ihn ab !
Gesine Lötzsch als Kandidatin vorgeschlagen ? Sie hat alle Qualitäten dafür und ist an Realitätsfremdheit, Komidiantenpotential und Scheinheiligkeit selbst Wulf immer weit überlegen gewesen. Dagegen sieht Gauck wie ein blasser Schuljunge aus.
Vielen Dank für diesen Beitrag,
ich kenne diesen Artikel ich habe ihn heute morgen neben eine Reihe weitere Artikel
in der Süddeutschen bereits gelesen. Das meinte ich mit mittlerweile kommen „auch aus
den bürgerlichen Medien die ersten kritischen Betrachtungen“
Ich lese diesen Bericht aber scheinbar komplett anders als sie, ich sehe mich in jeden dieser
Aufführungen absolut bestätigt, angefangen von dem was er zu Sarazzin sagt.
Haben sie in der gleichen Zeitung auch den Bericht zu seinem Buch „Freiheit“ gelesen?
Ich bin absolut gegen solche Leute wie Herr Gauck.
Und zwar nicht, wegen seines Anti-Kommunismuses, sondern weil ich solche selbstverliebten protestantischen Sichtweisen absolut gefressen habe. Empfehle nur mal den von den Kommunisten gar nicht geliebten Max Weber, in seinem Werk „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus.“
Aber damit Sie mich recht verstehen, ich akzeptiere ihre scheinbar positive Meinung zu Gauck und will sie hier gar nicht diskreteren, aber bitte versuchen sie hier nicht zu erklären, dass mensch sich nur als falschverstandender Sozialist oder Kommunist gegen diese Person aussprechen kann.
Übrigens wenn jemand Sarrazin auch nur zu einem Hundertstels Prozent Mut oder gar Intelligenz unterstellt, dann möchte ich behaupten, dass er ihn noch nie live Reden gehört hat oder sein Buch nicht gelesen hat. Ich haben auf jedenfalls noch nie mehr Inkompetenz auf zwei Beinen laufen sehen – obwohl er hat ja gesessen – seit Kader Loth.
Mir ging es darum darzulegen, dass in Bezug auf Gauck mit halben Sachen hantiert wird. Dieser Mann eignet sich sehr gut dafür Meinungen und Gedanken verdreht wiederzugeben. Dies liegt sicher an seiner Ausdrucksweise, aber es wundert mich, dass diese Verkürzung gerade im linken Lager so gepflegt wird. Auch die Diskussion zur Vorratsdatenspeicherung habe ich mir angesehen und was Frau Lötzsch dazu sagt ist sehr unfair. Denn er hat eine sehr differenzierte Meinung dazu geäußert.
Allgemein ruft er die Menschen zum mitmachen auf ! Es geht ihm darum das Menschen sich einmischen.... macht es niemanden stutzig, dass die neoliberale Merkel denn neoliberalen Gauck ablehnt ? Ihr ist klar, dass der Typ nicht locker lassen wird.
Nun Gauck hat Sarrazins Buch nicht gelesen. Er hat nur eine Bemerkung gemacht zur Tatsache, dass Sarrazin gegen den Strich bürstet und er hat die biologischen Ausführungen abgelehnt. Ihn in eine rassistische Ecke zu stellen ist nicht richtig.
Eine richtige Meinung zu Gauck habe ich mir noch nicht gebildet. Zu Wulff hatte ich eine und die hat sich auch bestätigt. An Gauck schätze ich, dass er das Thema Freiheit hat und! dass er dies mit dem Thema Verantwortung verknüpft. Ich denke, dass dies das Ergebniss seiner DDR-Sozialisierung ist.
Vermutlich ist er eitel. Aber er ist auch ein Mensch. Und wenn er keine Fehler hätte, dann wäre er unerträglich. Aber ich erwarte mir von ihm Denkanstöße und er ist in der Position diese jenseits der politischen Sachzwänge zu äußern.
Im übrigen glaube ich, dass seine Zustimmungswerte jetzt eigentlich nur noch fallen können. Er wird vielen Menschen auf den Nerv gehen. Denn wir leben in einem sozialdemokratischem Land. Auch die CDU ist eine SPD. Und die Gleichheit ist dem Deutschen wichtiger als die Freiheit.
PS: was mich beunruhigt ist, dass Sarrazin 1,2Mill Bücher verkauft hat..
Wäre mein Buch 1,2 millioenfach verkauft, wäre ich außerordentlich beruhigt.
Bist Du Kyniker?
Schafft endlich diesen Amüsierposten in Deutschland ab.
Zahlt die dafür notwendigen Gelder in Deutschlands Sozialkassen.
Mutter Theresa vom Arbeitsministerium gauckelt uns vor, dass über 50% für Sozialleistungen ausgegeben werden.
Das mag stimmen.
Effektive Sozialleistungen, die bei der untersten Sozialschicht ankommen, sind ein Bruchteil dieser scheinheiligen dieser scheinheiligen Prozenteaussage.
In der Hauptsache werden Unternehmen, die an den sozial Schwachen sich eine goldene Nase verdienen, damit bei Laune gehalten.
Schmeißt diese ganzen Firmen vorher aus den Sozialtöpfen der Steuerzahler raus und verzichtet auf dieses Amt und somit auch auf Gauck !
Gauck !
Das wäre dann ein wirklicher Gewinn für unsere ganze Gesellschaft.
@ Neoliberal
Abgesehen von Ihren komischen „Nick“ sind sie mir echt sympathisch. Ich mag Leute, die ruhig und sachlich argumentieren, auch wenn sie dabei eine andere Meinung vertreten.
Guter Beitrag, Danke!
Genau so ist es,ich bin der Auffassung die Zustimmungswerte werden gesteuert sie müssen ja ins Bild passen,ich habe an diesen Z-werten so meine Zweifel.
Aktuelle Ausgabe: 23.05.2012
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Kein versöhnliches Signal Kandidatenkür und fortgesetzte Ausgrenzung der Linken in Deutschland
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