Gabriele Oertel 02.03.2012 / Titel

Im Land herrscht Wohnungsnot

Schon jetzt fehlen 100 000 bezahlbare Wohnungen - vor allem im Westen

Deutschland hat eine neue Wohnungsnot. Zu diesem Befund gelangten Wissenschaftler in zwei Studien, Vertreter von Bau- und Immobilienwirtschaft, IG BAU und Mieterbund, die gestern gemeinsam in Berlin Alarm schlugen - und an die Bundesregierung handfeste Forderungen stellten.

Zur Hamburger Nacht der Wohnungsnot wurde schon 2010 auf das sich abzeichnende Problem aufmerksam gemacht.
»Dringendes Handeln ist erforderlich, handelt nicht erst, wenn die Leute auf die Barrikaden gehen!«, appellierte IG BAU-Chef Klaus Wiesehügel auf einer Pressekonferenz an die Bundesregierung. Zuvor hatten die in der Kampagne »Impulse für den Wohnungsbau« zusammengeschlossenen Organisationen und Verbände sowie Wissenschaftler aus Hannover und Bochum darauf hingewiesen, dass insbesondere in Großstädten, Ballungsgebieten und Universitätsstädten vornehmlich im Westen der Bundesrepublik inzwischen schon 100 000 bezahlbare Mietwohnungen fehlen. Würde der Bau bezahlbarer Mietwohnungen nicht auf 130 000 pro Jahr verdoppelt, vergrößere sich die Lücke drastisch - in fünf Jahren würden 400 000 Wohnungen bundesweit fehlen.

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