Kay Wagner, Brüssel 09.03.2012 / Ausland

Brüssel lässt Ostdeutschland allein

Kaum Aussicht auf EU-Unterstützung für eine »demografische Brücke« zur Verhinderung des Lehrermangels

In den neuen Bundesländern werden die Lehrer knapp. Die EU, die Strukturanpassungen in anderen Bereichen finanziell unterstützt, will aber nicht helfen: Bildung ist vor allem Ländersache.

Man wird den Kultusministern der ostdeutschen Länder später nicht vorwerfen können, dass sie es nicht versucht hätten: Mit der Bitte um Unterstützung durch die EU waren Mathias Brodkorb aus Mecklenburg-Vorpommern und Christoph Matschie aus Thüringen auch im Namen ihrer Kollegen aus Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt nach Brüssel gereist, um dort für ein dringendes Anliegen des ostdeutschen Schulwesens zu werben. Nämlich um Unterstützung in der Krise, die sich durch den demografischen Wandel im Schulwesen abzeichnen wird.

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